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Sebastian Waas (r.) gelang für die SpVgg Kammerberg die 1:0-Führung. Am Ende war‘s aber nur ein Unentschieden.

Bezirksliga Nord

SpVgg Kammerberg: Es war mehr drin als nur ein Unentschieden

  • vonMoritz Stalter
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SpVgg Kammerberg: Das 1:1 gegen den FSV Pfaffenhofen kam für  die Mannschaft von Trainer Matthias Koston gefühlt eher einer Niederlage gleich

KammerbergEinmal hat die SpVgg Kammerberg in der Bezirksliga-Partie gegen den FSV Pfaffenhofen nicht aufgepasst – und das kostete sie zwei Punkte. 1:1 hieß es am Ende, dabei war die Spielvereinigung dem Sieg näher als die Gäste-Elf.

Top-Torjäger Robin Streit fehlte wegen einer Sprunggelenksverletzung

Kammerbergs Trainer Matthias Koston musste den Liga-Toptorjäger Robin Streit wegen einer Sprunggelenksverletzung ersetzen. Für ihn spielte Patrick Sturm zentral im Angriff. Die SpVgg startete aber trotzdem gut in die Partie: Sebastian Waas hatte in der dritten Minute die erste Chance des Spiels. Fünf Minuten später machte es der Linksaußen besser: Er lief nach einem Diagonalball von Thomas Eichenseer auf den Kasten der Gäste zu und ließ Schlussmann Maximilian Bleisteiner keine Chance.

Mit der Führung im Rücken kontrollierte die Spielvereinigung die Partie. Wenig deutete auf einen Treffer der Gäste hin. In der 23. Minute ließ sich die Koston-Elf dann aber auskontern: Ein Pfaffenhofener konnte den Ball durchs Mittelfeld treiben und den Angriff aufziehen, Stefan Huber schloss zum Ausgleich ab. „Das war unnötig und darf uns bei einer Führung nicht passieren“, sagte Kammerbergs Teammanager Gerhard Güntner. Obwohl die Heimelf den Gegentreffer gut wegsteckte und dem zweiten Treffer näher war, ging es beim Stand von 1:1 in die Halbzeitpause.

Es gab weitere SpVgg-Chancen, aber die wollten nicht ins Tor

Nach dem Seitenwechsel hatte der FSV mit einem Heber über SpVgg-Schlussmann Markus Eisgruber und dessen Tor die erste Chance. Obwohl sich die Kammerberger durch Waas und Emmanuel Ojo weitere Chancen erspielten und das gefährlichere Team blieben, ging es mit dem 1:1 in die Schlussphase. Da mussten Eisgruber und seine Vorderleute bei einem Freistoß der Gäste noch einmal zittern, der Ball landete aber nicht im Tor.

Die Kammerberger schoben sich durch das Remis zwar auf den vierten Platz vor, trauerten jedoch einem besseren Ergebnis nach. „Wir haben das gut gemacht, deswegen fühlt sich das 1:1 wie eine Niederlage an“, betonte Teammanager Güntner nach der Partie.

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