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Kammerbergs Kapitän Tim Bürchner (m.) traf in Pfaffenhofen zum 1:1-Ausgleich.

Bürchner und Sibilia treffen bei Sieg in Pfaffenhofen

SpVgg Kammerberg gibt die richtige Antwort

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Als der Schiedsrichter die Bezirksliga-Partie der SpVgg Kammerberg beim FSV Pfaffenhofen abgepfiffen hatte, war die Erleichterung bei den Gästen groß.

Mit dem 2:1-Sieg hatten die Kammerberger die perfekte Antwort auf die Niederlage am zurückliegenden Spieltag gegeben, als sie vor eigenem Publikum gegen das Schlusslicht SC Grüne Heide Ismaning mit 0:1 verloren hatten.

„Das war eine deutliche Leistungssteigerung – sowohl im läuferischen als auch im spielerischen Bereich“, sagte Teammanager Gerhard Güntner. Dabei mussten die Kammerberger auf einige Akteure verzichten – unter anderem fehlte Offensivspieler Sebastian Waas (fünf Saisontore) verletzungsbedingt. Dafür kehrte Tim Bürchner zurück. Giacinto Sibilia, der angeschlagen und deshalb fraglich war, lief ebenfalls auf. „Es war sehr wichtig, dass beide dabei waren“, sagte Güntner.

Den besseren Start erwischten allerdings die Pfaffenhofener: Ruben Popa köpfte in der 15. Minute einen Eckball ins Tor und setzte die Kammerberger dadurch unter Druck. Doch nur neun Minuten später zeigte sich, warum Güntner die Rückkehr von Innenverteidiger Tim Bürchner herbeigesehnt hatte: Der Kapitän der SpVgg nutzte seine Kopfballstärke aus und traf nach einer Flanke von Kevin Streit zum 1:1. Wenig später hatten die Kammerberger in der Defensive dreimal Glück, dass die Pfaffenhofener entweder zu ungenau zielten oder Torhüter Michael Zachskorn gut parierte.

Kurz vor dem Wechsel waren allerdings die Glonntaler dem zweiten Tor näher: Sie versäumten es aber, während ihrer Drangphase in Führung zu gehen. „Sie hatten Chancen, dann hätten wir treffen können. Das Unentschieden zur Halbzeit war in Ordnung“, bilanzierte der Teammanager.

Nach einer guten Stunde zeigte Giacinto Sibilia seine Klasse: Nach einem langen Pass schirmte der Angreifer den Ball ab und traf zum 2:1 für die Gäste. „Das hat er stark gemacht!“, lobte Güntner den Torschützen.

Nach dem Führungstreffer bekamen die Kammerberger Konterchancen. Es blieb aber bis zum Schluss spannend – bis der Schiedsrichter endlich die Begegnung abpfiff. „Heute war das Glück mal auf unserer Seite“, freute sich Güntner. „Die Mannschaft hat unter der Woche gut gearbeitet und das im Spiel bestätigt. Unter dem Strich geht das Ergebnis in Ordnung.“ Moritz Stalter

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