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Kammerberg mit elf Neuzugängen in der Saisonvorbereitung

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Einen Umbruch mit insgesamt elf Neuzugängen hat die SpVgg Kammerberg in der Sommerpause bewältigt.

Schon seit zwei Wochen bereitet sich die SpVgg Kammerberg auf die neue Bezirksliga-Runde vor. Auf Trainer Manuel Haupt wartet viel Arbeit, denn in der Sommerpause bezahlte die Spielvereinigung den Preis für die vergangene Saison. Die brachte aber auch Vorteile mit sich.

 „Es war klar, dass es nach unserem dritten Platz einen größeren Umbruch geben würde. Denn wenn man gut spielt, dann werfen höherklassige Vereine natürlich ein Auge auf den einen oder anderen Spieler“, sagt Kammerbergs Teammanager Gerhard Güntner. Die Folge: Sieben Abgänge musste die Spielvereinigung verkraften. Unter ihnen: Martin Schön (SE Freising), der drittbeste Torschütze der vergangenen Bezirksliga-Saison. Er wird eine große Lücke hinterlassen. „Seine 23 Tore müssen wir jetzt erst einmal ersetzen. Wie gut Schön ist, das hat er bei seinem neuen Verein gleich beim 2:3 gegen die Münchner Löwen gezeigt. Er hat die erste Halbzeit gespielt und zwei Treffer erzielt“, weiß Güntner.

Die Leistung in der vergangenen Saison und ihre Folgen waren aber nicht nur Fluch, sondern auch Segen. „Unsere Verhandlungsposition hat sich durch den dritten Platz deutlich verbessert“, betont Teammanager Güntner und führt aus: „Die Gespräche mit potenziellen Neuzugängen waren dieses Mal nicht so kompliziert wie in den vergangenen Jahren. Dazu kam, dass sich einige Fußballer selbst angeboten haben.“

Die Spielvereinigung geht mit elf Neuzugängen in die kommende Saison – nach jetzigem Stand. „Wir haben unseren Kader in der Breite verstärkt. Wir haben nun 21 Akteure, die für die Erste Mannschaft in Frage kommen. Damit sind die Planungen abgeschlossen“, sagt Güntner und fügt an: „Es bieten sich aber immer noch Spieler an, die wir im Training testen. Wir werden aber nur noch einmal aktiv, wenn wir das Gefühl haben, dass es für die Startelf reichen könnte.“

Mit Sebastian Waas (SE Freising), Willhelm Ampenberger (SpVgg Feldmoching), den Brüdern Kevin und Robin Streit (TSV Hilgertshausen), Patrick Linsenbold, Michael Zachskorn (beide SV Lohhof), Maximilian Held (SVA Palzing) und Mathias Treffer (Herakles SV München) waren sich die Kammerberger schon länger einig. Zuletzt kamen die Offensivspieler Fahri Kavraz (Türk Garching), der aus dem Nachwuchs des ASV Dachau stammt, sowie Sezer Istanbul aus der U 19 des SE Freising. Der älteste des Trios ist Matthias Eisenkolb mit 21 Jahren: Er wechselt von der Zweiten Mannschaft des TSV 1865 Dachau. „Alles junge Spieler mit viel Potenzial“, sagt Güntner. Er weiß aber auch, dass auf Trainer Manuel Haupt erneut viel Arbeit zukommen wird: „Die Spieler müssen natürlich Manuels System verinnerlichen und sich an das Tempo in der Bezirksliga gewöhnen. Das kann dauern, wir haben aber großes Vertrauen in den Trainer und die Spieler.“

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