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SpVgg Mauern und TSV Eching II: Aufsteiger in unterschiedlicher Gemütslage

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Dreier zum Auftakt: Die SpVgg Mauern (mit Leonit Dinarica, l.) gewann mit 1:0 in Paunzhausen.
Dreier zum Auftakt: Die SpVgg Mauern (mit Leonit Dinarica, l.) gewann mit 1:0 in Paunzhausen. Foto: michalek © michalek

Die SpVgg Mauern holte bei ihrer Rückkehr in die Kreisklasse zum Auftakt drei Punkte, während der TSV Eching II gegen den Nandlstadt Lehrgeld bezahlte.

Mauern/Eching – Die Gemütslage bei den beiden Aufsteigern der Kreisklasse könnte vor dem ersten Heimspiel kaum unterschiedlicher sein. Die SpVgg Mauern läuft am Sonntag (15 Uhr) nach dem Auftaktsieg in Paunzhausen mit breiter Brust auf und möchte auch gegen das Topteam aus Kirchdorf was reißen. Der TSV Eching II erwartet den SV Hörgertshausen (Samstag, 13 Uhr) im Willi-Widhopf-Stadion.

Dabei wird sich bei den Gastgebern erst kurzfristig entscheiden, welchen Kader Ersatz-Trainer Danny Langer zur Verfügung haben wird. Da Peter Kanizsai nach wie vor wegen familiärer Angelegenheiten in Ungarn weilt, müsse sich der Aufsteiger in den ersten Wochen durchmogeln, so Teammanager Stefan Hoffmann. Das seien sicher keine optimalen Voraussetzungen, räumt Hoffmann ein, umso mehr sei er positiv überrascht gewesen, wie die junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter unter 18 Jahren beim ersten Spiel in Nandlstadt trotz des deutlichen Ergebnisses aufgetreten war. „Die Einstellung hat gepasst, die Jungs haben sich auch nach dem 0:2 noch voll reingekniet und ihr Bestes gegeben. Klar hatten wir insgesamt zu wenig Torchancen, um was auszurichten, aber vom Spielerischen her war es nicht so schlecht“, lobt der Teammanager.

Auch Echings Gegner hat sein Auftaktmatch verloren. „Für uns war die 1:3-Niederlage gegen Zolling ärgerlich, wir haben viel investiert, aber wir waren nicht effektiv genug“, sagte Hörgertshausens Trainer Sebastian Liegert. Die verlorenen Punkte sollen wieder reingeholt werden, wobei die Statistik gegen den SVH spricht. Von den letzten acht Duellen gewann der TSV fünf und Hörgertshausen nur zwei.

Eine ausgeglichene Bilanz (vier Siege, zwei Remis, vier Niederlagen) hat dagegen die SpVgg Mauern in den letzten zehn Partien gegen Kirchdorf aufzuweisen. Daraus und aus dem Schwung des 1:0-Auftaktsieges in Paunzhausen schöpft Trainer Georg Pfüller die Hoffnung für die nächste Partie. „Jeder muss mehr als 120 Prozent aus sich rausholen. Wir müssen defensiv kompakt zusammenhalten und gut verschieben. Außerdem müssen wir vorne mindestens eine Bude machen“, so die Vorgaben von Pfüller für sein Team. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Co-Spielertrainer Johannes Pollhammer. Dafür sollte die Defensive durch die Rückkehr von Michael Westermeier deutlich mehr Stabilität bekommen. Die könnte gegen Kirchdorf durchaus wichtig sein. Denn der SCK gewann sein Auftaktmatch gegen Vatanspor mit 4:0 Toren. Tore von Thomas Hadler, Daniel Schuhmann und Andreas Ruhland sorgten für Riesenjubel beim Absteiger. An Auswärtsspiele in Mauern haben die Kirchdorfer durchaus positive Erinnerungen. Zuletzt gelang im April 2019 im Kreisligaduell ein 4:0-Sieg bei der SpVgg. Das soll sich nicht wiederholen, deshalb hofft Mauerns Trainer Pfüller auf einen Schub für sein Team durch zahlreiche Zuschauer. VON SEPP FUCHS

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