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Schon zur Halbzeit stand das Endergebnis fest: Mit dem 3:1-Sieg über den SC Freising – SVV-Akteur Sebastian Stable (l.) im Duell mit Fabian Kraft (SCF) – untermauerte der SV Vötting eindrucksvoll seine Spitzenposition. 

Kreisklasse kompakt

Alles dreht sich um den Primus SV Vötting in der Kreisklasse

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Nichts Neues in der Kreisklasse: Der SV Vötting gewinnt weiter mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks, und hinter den Kiesweiherbuam stellen sich die Verfolger jede Woche neu auf.

Freising – Gestern ließ der Zweite Au in Hörgertshausen zwei Zähler liegen, und damit ist wieder Nandlstadt das erste Team hinter den Vöttingern. Lebenszeichen kommen auch aus dem Tabellenkeller: Die SpVgg Mauern hielt mit dem neuen Trainer 87 Minuten ein 0:0 in Neufahrn, und Schlusslicht Eichenfeld punktete gegen Vatanspor.

SV Vötting – SC Freising 3:1 (3:1). Es bleibt dabei, dass der SV Vötting in der Kreisklasse so gut wie unschlagbar ist. Ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Konkurrenz ist, dass der Primus bei Sieg Nummer acht zumindest das dritte Gegentor kassiert hat. Als Benedikt Kubina in der 42. Minute für den Sportclub traf, war die Messe aber schon fast gelesen. Daniel Hesse (8./Handelfmeter), Michael Düber (30.) und Jacob Thalhuber (34.) hatten bis dahin einen 3:0-Vorsprung herausgeschossen. Die Vöttinger waren das bessere Team und lagen verdient vorne. Den Sieg brachte man dann auch sicher nach Hause.

SV Hörgertshausen – TSV Au 2:2 (1:2).Die Nummer eins bei den Gegentoren war bislang der TSV Au: Der hatte in sieben Spielen nur einen Treffer kassiert, und die vier Punkte Rückstand auf Vötting resultierten aus zwei 0:0-Matches. In Hörgertshausen lag man bereits nach neun Minuten hinten – Max Bausch hatte einen Schuss von SVH-Spieler Sebastian Liegert ins eigene Gehäuse abgefälscht – und hatte eine richtige Aufgabe. Zur Pause war aber wieder alles im grünen Bereich, weil Max Bausch auf der anderen Seite doppelt nachgelegt hatte (17./ 44.). Aber SVH-Spielertrainer Liegert war in der Nachspielzeit zur Stelle, besiegelte mit einem Elfmeter das 2:2 – und traf damit die Auer ins Mark.

Die Holledauer bleiben ungeschlagen, aber das ist nur ein geringer Trost. Hörgertshausen dagegen feierte einen verdienten Punkt, weil die Gastgeber kämpferisch überzeugten, nicht viel zuließen und vor dem 2:2 schon zwei Großchancen hatten. Allerdings hatten auch die Gäste ein Riesenbrett, bei dem man eigentlich mit dem dritten Tor den Sack hätte zumachen müssen.

TSV Nandlstadt – SpVgg Zolling 6:1 (3:1).Nach dem Auer Patzer in Hörgertshausen ist Nandlstadt nun wieder Zweiter – mit fünf Punkten Rückstand auf Vötting. Gestern ließ der TSV richtig die Muskeln spielen, und den Zollinger Ehrentreffer machte man auch noch selbst. Mit dem Eigentor von Tobias Betz (12.) startete das Spiel. Dann feierten die Hallertauer ein Schützenfest – dank der Treffer von Alexander Feichtmeier (30.), Marco Piehler (33.), Felix Betz (45.), Johannes Gerlspeck (56./81.) und Tobias Schulz (63.). Nandlstadt bleibt damit das Spektakelteam der Liga, denn in den zurückliegenden drei Spielen mit TSV-Beteiligung fielen immer mindestens sechs Tore.

FC Neufahrn – SpVgg Mauern 1:0 (0:0). Das war ein extremes Geduldsspiel, denn Michael Kopp erlöste die Neufahrner erst in der 87. Minute. Der FCN spielte phasenweise auf ein Tor, hatte auch seine Chancen, aber Mauern war zäh. Dort sah der neue Trainer Andreas Maier eine defensiv überzeugende Leistung seiner Jungs, die als starkes Kollektiv auftraten und richtig viel investierten. Unter dem Strich geht der Arbeitserfolg der Neufahrner auch in Ordnung, aber es war zeitlich richtig eng.

FVgg Gammelsdorf – SV Marzling 1:3 (0:0). Nach der ärgerlichen Niederlage unter der Woche in Au müssen sich die Marzlinger wieder hinten anstellen, aber gestern machten sie ihre Hausaufgaben locker. Gammelsdorf variierte taktisch wieder zwischen 5-4-1 und 6-3-1, sodass der SVM die Catenaccio-Neuauflage bezwingen musste. „Es ist immer brutal schwer, wenn der Gegner gar kein Interesse hat, Fußball zu spielen“, sagte Marzlings Trainer Thomas Zellermeyr. Schon in der ersten Halbzeit hätten seine Jungs eigentlich führen müssen, aber dafür kamen die drei Tore geballt binnen 13 Minuten von Tobias Duffner (50.), Thomas Mäurer (61.) und Tobias Herrmann (63.). Den Anschlusstreffer machte Tiago de Lima Gomes (84.).

SG Eichenfeld – Vatanspor Freising 2:2 (1:2). Eichenfeld lebt! Das Schlusslicht der Liga musste in den vergangenen Wochen extreme Pleiten verdauen, aber gestern setzte man mit dem vierten Punktgewinn wieder ein Ausrufezeichen. Das Spiel begann mit Dominik Rademacher und endete mit Dominik Rademacher: Der Eichenfelder brachte sein Team schnell in Führung (10.) und verwandelte einen Elfmeter zum Ausgleich (84.). Vatanspor führte zwischenzeitlich durch Xhino Myrteza (40.) und Erkal Üsküplü (44./Elfmeter) mit 2:1. In der Schlussphase dezimierte sich der Gast noch durch eine Rote Karte für Mert Gündüzalp (78.). Vatanspor hatte über die 90 Minuten mehr Spielanteile und mehr Torchancen – aber es war ein Match auf Augenhöhe.

Die SGE hätte schon in Paunzhausen punkten können und steigerte sich diesmal erneut. „Wir haben uns stabilisiert, der Trainingsfleiß hat sich ausgezahlt“, sagt Abteilungsleiter Thomas Feye. Die Eichenfelder waren vor allem in den letzten zehn Minuten richtig am Drücker und hätten da auch noch das Siegtor machen können. Angesichts des Spielverlaufs wäre das aber zuviel des Guten gewesen.

SV Ilmmünster – TSV Paunzhausen 3:0 (1:0).Die Paunzhausener haben vergangene Woche zwar Eichenfeld geschlagen, aber sie stecken weiter im Ligakeller fest. Gestern kassierte man drei Tore von Matthias Preitschopf (3.), Florin Cosa (51.) und Julian Karmann (87.). Der Abstiegskampf geht weiter, nachdem das Spiel an den Gästen ziemlich vorbeilief. In einer nickligen Partie monierten die Gäste eine klare Abseitsstellung beim frühen 0:1, aber unter dem Strich ging das Ergebnis so in Ordnung.

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