Spielszene mit Tobias Wirth rechts vom SVA Palzing.
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Das war’s mit der schönen Serie: Tobias Wirth (r.) und die Fußballer des SVA Palzing mussten sich nach drei Heimsiegen in Folge dem SV Dornach geschlagen geben.

FUSSBALL-BEZIRKSLIGA

SVA Palzing unterliegt Dornach: Coach Summerer sah Qualitätsunterschied

  • VonMoritz Stalter
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Nach einer zu passiven ersten Hälfte hat der SVA Palzing gegen den SV Dornach den Kürzeren gezogen. Ein Palzinger erzielte seinen ersten Bezirksliga-Treffer.

Palzing – Der SVA Palzing hat sein Heimspiel gegen den SV Dornach mit 1:3 verloren. Der Blick auf die Torschützen belegt, was den Ampertalern im Vergleich zu den Gästen fehlte: Erfahrung, aber auch individuelle Klasse. Während Jakob Rott – vor dieser Saison nur für die Palzinger Reserve im Einsatz – seinen ersten Bezirksliga-Treffer erzielte, trugen sich beim SVD die in der Regionalliga gestählten Robert Rakaric und Manuel Ring in die Torschützenliste ein.

Palzing ging mit drei Heimsiegen in Folge in das Duell, wirkte im Vergleich zu den drei Flutlichtspielen aber zurückhaltend. Der SVA stand zwar nicht unter Dauerdruck, spielte allerdings nicht konsequent und verlor daher Bälle und Zweikämpfe. „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen“, berichtet SVA-Trainer Sepp Summerer. Dornach glänzte nicht, bestrafte aber die Fehler des Heimteams. Rakaric brachte die Gäste in Führung (36.), Ring erhöhte per Foulelfmeter (45.).

„Wir waren in der zweiten Halbzeit auf Augenhöhe, davor aber zu passiv“

SVA-Trainer Summerer

Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Palzinger – und Rott hatte seinen Anteil daran. Der 20-Jährige kam zur 46. Minute und machte Betrieb. Nach einer Stunde antizipierte der Joker einen Rückpass. Er umkurvte Dornachs Torhüter Dominik Bertic und schloss mit dem Außenrist ab. „Cool gemacht“, lobte Summerer den Youngster.

Die Palzinger hatten weitere Möglichkeiten, liefen aber dem Rückstand hinterher. Als sie in der Schlussphase mehr riskierten, erzielte Ring den 1:3-Endstand (88.). „Wir waren in der zweiten Halbzeit auf Augenhöhe, davor aber zu passiv. Da war ein qualitativer Unterschied zu sehen“, sagte SVA-Trainer Sepp Summerer. Rott meinte er damit nicht. Dieser habe nach seiner Einwechslung ein sehr gutes Spiel gemacht.

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