Grün ist die Hoffnung: der SVA Palzing vor dem Saisonstart.
+
Eine gute Vorbereitung haben die Fußballer des SVA Palzing gespielt: (sitzend, v. l.) Kim-Marco Peter, Tobias Wirth, Korbinian Burger, Manfred Bullok, Fabio Ordnung, Christian Berghammer, Noah Staudt, Jonas Grundmann, (mittlere Reihe, v. l.) Steffen Nachbar (Physiotherapeut), Alexander Goldbrunner (Torwarttrainer), Thomas Kaindl, Onur Tas, Thomas Eckmüller, Jakob Rott, Ivan Rakonic, Sepp Summerer (Trainer), Philipp Wöhrl (Sohn des Sponsors), Thomas Wöhrl (Sponsor), (hinten, v. l.) Marcel Radlmaier, Mathias Reinbacher, Fabian Radlmaier, Maximilian Schnurrer, Louis Goldbrunner, Simon Stephan und Vitus Schweiger. Ebenfalls zum Kader der Ersten Mannschaft gehören Stefan Fischer, Leon Klingseisen, Maximilian Berndl und Benedikt Reiter.

Ampertaler haben sich für die Mission Klassenerhalt im Angriff verstärkt

„Wir werden uns nicht verstecken“: SVA Palzing sucht sein Heil in der Offensive

  • VonMoritz Stalter
    schließen

In der Vorsaison wollte Palzing die Klasse halten - und das hat geklappt. Für die bevorstehende Bezirksliga-Spielzeit bleiben die Ansprüche die gleichen.

Palzing - Zwar sagt SVA-Trainer Sepp Summerer, seine Truppe habe einen Schritt nach vorne gemacht. Aber er stellt auch fest: „Der Klassenerhalt bleibt das Ziel.“ Man werde sich allerdings nicht verstecken, kündigt er schon mal in Richtung der Konkurrenz an.

Die Palzinger haben in der vergangenen Runde ein Fotofinish hingelegt: Sie lagen einen Punkt oder auf den Quotienten umgerechnet 0,05 Zähler vor dem SV Sulzemoos, der nun eine Klasse tiefer kickt. Der SVA blieb drin, obwohl nur wenige Kicker Bezirksliga-Erfahrung mitbrachten und über weite Teile der Saison ein Stürmer gefehlt hat. „Wir haben uns gesteigert und gesehen, dass wir mithalten können“, betont Summerer. Beispiele gefällig? Gegen die Topteams Schwaig und Eching blieben die Ampertaler 2019/21 ungeschlagen.

Mit den Topteams der Liga konnten die Ampertaler mithalten

Und was die Offensivabteilung betrifft, sieht es ebenfalls besser aus: Mit Ivan Rakonic (TSV Jetzendorf), Kim Peter (TSV Allershausen), Noah Staudt (FC Ismaning U 19) und Jakob Rott (eigene A-Jugend) sind vier Spieler neu im Kader, die im Sturm oder offensiven Mittelfeld auflaufen können. Rakonic traf beim 3:1 im letzten Test beim TSV Au doppelt und setzte auch in den anderen Partien seinen bulligen Körper gut ein. „Ich hatte ihn schon vor einem Jahr im Fokus, damals ist er aber nach Jetzendorf gewechselt. Schön, dass es jetzt geklappt hat“, sagt Summerer.

Weiterhin wichtig sind die Radlmaier-Brüder Marcel und Fabian. Kapitän Marcel ist einer der wenigen SVA-Spieler, der vor der vergangenen Saison in der Bezirksliga gespielt hatte. Summerer stockte der Atem, als er seinen zentralen Mittelfeldspieler im vorletzten Test verletzt auswechseln musste. Im letzten war er allerdings wieder an Bord.

Zum Auftakt wartet gleich mal Meisterschaftskandidat Dachau

Während die Abgänge von Niklas Reuter (SG Eichenfeld), Niclas Karremann (FC Neufahrn), Tobias Wohlschläger (SV Oberhaindlfing), Markus Weinbacher (unbekannt) und Stefan Reiser (Karriereende) nicht arg ins Gewicht fallen, hofft Summerer auf die Neuzugänge: „Sie haben es gut gemacht und verstecken sich nicht.“ Und weil die Leistung in den Tests gegen andere Bezirksligisten stimmte und der Coach sein Team auf Augenhöhe sah, blickt er dem Ligastart beim Topfavoriten ASV Dachau am Samstag (13 Uhr) positiv entgegen.

Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s jetzt auch in unserem neuen, regelmäßigen Freising-Newsletter.

Auch interessant

Kommentare