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Summerer vor Debüt beim TSV Au: „Man muss Abstriche machen“

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Eine große Unbekannte ist die Kreisklasse für den Neu-Auer Josef Summerer.
Eine große Unbekannte ist die Kreisklasse für den Neu-Auer Josef Summerer. © fuchs

Die Kreisklasse ist für Train Josef Summerer bisher unbekanntes Terrain. Was sagt der 67-Jährige vor dem Saisonstart über sein neues Team und die Liga?

Au – Der spektakulärste Transfer in der Kreisklasse war diesen Sommer der Wechsel von Trainerlegende Josef Summerer vom Bezirksligisten Palzing zum TSV Au. Zum Saisonstart muss der 67-Jährige mit seinem neuen Team beim SV Marzling antreten. Eine Mannschaft, die den Hallertauern zu liegen scheint, denn die letzten fünf Punktspiele gewann alle der TSV Au. Wie sich der Trainerfuchs bei seinem neuen Team eingelebt hat und was er in der Kreisklasse erwartet, erzählt er im Gespräch.

Herr Summerer, die erste Vorbereitung in der Kreisklasse liegt hinter Ihnen, wie war’s?

Für mich hat sich nicht so viel geändert. Ich habe die Vorbereitung mit vier Einheiten pro Woche auch in Au sehr intensiv gestaltet. Da waren wir schon fleißig. Dazu hatten wir im Totopokal einige zusätzliche Spiele, das ging dann schon an die Belastungsgrenze.

Wie intensiv konnten Sie dabei ihr neues Team schon kennenlernen?

Alle Spieler, die dabei sind, sind sehr engagiert und hauen sich voll rein. Allerdings ist unser Kader beim TSV Au jetzt nicht besonders groß. Eine Auswahl und Konkurrenzkampf sind selten und viele Ausfälle sollten wir nicht haben. Aber es sind ein paar ganz Junge mit gerade mal 18 Jahren dabei. Die sprühen vor Ehrgeiz und wollen unbedingt, da wird sich im Training zeigen, ob die in der Liga Alternativen sein könnten.

Erwartet Sie nach Jahrzehnten in höheren Ligen beim Zuschauen auf der Bank ein Qualitätsverlust?

Klar ist das jetzt zwei Klassen niedriger und möglicherweise muss man da Abstriche beim Spieltempo oder ähnlichen Dingen machen, aber auch in der Kreisklasse wird vernünftiger Fußball gespielt. In Kirchdorf, Moosburg, Vötting oder Nandlstadt haben die alle Mannschaften, die auch fußballerisch was können.

Was erwarten Sie von ihrer neuen Mannschaft, dass die Null steht oder es ein 5:3-Spektakel gibt?

Als Trainer möchtest du natürlich eine gute Abwehr hinbringen und gut verteidigen. Es ist also schon wichtig, dass du zu Null spielen kannst. Aber wenn alle gut mitarbeiten, dann solltest du auch nach vorne Qualität entwickeln, sodass mehrere Spieler in der Lage sein sollten, auch mal ein Tor zu machen.

Interview: Josef Fuchs

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