Besser aufgestellt, aber nicht gut gespielt: Der TSV um Thomas Niggl (M.) musste sich mit einem 1:1 begnügen.
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Besser aufgestellt, aber nicht gut gespielt: Der TSV um Thomas Niggl (M.) musste sich mit einem 1:1 begnügen.

Enttäuschung gegen Alte Haide

Eching schon vor Saisonstart „platt“: Lösch ordnet Pause an

  • vonMoritz Stalter
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Beim 1:1-Remis im Test gegen den FC Alte Haide-DSC zeigte der TSV Eching zu keinem Zeitpunkt, dass er die Tabelle der Bezirksliga Nord anführt.

Eching – Zebras-Trainer Gerhard Lösch entschied daraufhin, die erste der drei Trainingseinheiten in dieser Woche zu streichen. „Für einige war es die achte Partie in einem Monat. Sie sind platt und brauchen eine Pause“, sagte Lösch. Er lege nun erst einmal den „Schongang“ ein.

Der Auslöser war die Leistung im Spiel gegen den Konkurrenten aus der Bezirksliga Nord, dabei waren die Gäste aus München noch nicht einmal mit ihrer Top-Elf angereist. „Sie sind mit einigen Akteuren gekommen, die nicht zum Kader der Ersten Mannschaft gehören“, betonte der TSV-Coach. Die Zebras waren nominell besser aufgestellt – konnten diesen Vorteil jedoch nicht ausnutzen. Nur einmal, in der 44. Minute, ließen die Echinger die Spielfreude aufblitzen, die gegen einen tief stehenden Gegner nötig ist – prompt traf Philipp Schuler zum 1:0. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Oberschenkel von Neuzugang Alexander Sokolis bereits gezwickt. Auch Alexander Fischer hatte Probleme. Lösch brachte Florian Höltl und Marcel Gessler.

Was den Echingern nicht entgegenkam, war der an diesem Tag schwer bespielbare Rasen. „Der Ball ist oft gesprungen. Man wusste eigentlich nie, ob man direkt spielen kann, oder ob er verspringt“, erläuterte Lösch. Dass die Gäste in Minute 61 durch Philipp Kahl den Ausgleich erzielten, hatte aber nichts mit dem Untergrund, sondern mit einer Unaufmerksamkeit nach einem gegnerischen Eckball zu tun.

„Aus diesem Spiel kann ich nichts rausziehen“, resümiert Lösch. Für den nächsten Test gegen den BCF Wolfratshausen am kommenden Samstag um 17 Uhr hofft er auf einen breiteren Kader. „15, 16 Spieler, die dann auch 90 Minuten gehen können – das wäre gut“, sagt der Coach.  stm

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