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Duell gegen die Abtrünnigen: TSV Eching trifft in Pfaffenhofen auf alte Weggefährten

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Auf der Seite des Gegners: Gerhard Lösch und Josef Ceballos wechselten nach Pfaffenhofen.
Auf der Seite des Gegners: Gerhard Lösch und Josef Ceballos wechselten nach Pfaffenhofen. © riedel

Am Samstag um 13.30 Uhr ist es soweit: Der TSV Eching spielt in der Bezirksliga Nord zum ersten Mal in dieser Saison beim FSV Pfaffenhofen.

Eching - Es ist das Duell der beiden Vereine, zwischen denen im vergangenen Sommer der Trainer und fünf Spieler wechselten – alle in eine Richtung. Nach Pfaffenhofen. „Ich glaube, dass das bei einigen Spielern und Verantwortlichen bestimmt noch ein Thema ist.

Für mich ist es ein Spiel wie jedes andere“, sagt TSV-Trainer Michael Schütz. Sein Vorgänger Gerhard Lösch steht in Pfaffenhofen an der Seitenlinie. Ante Basic, Maxi Ceballos, Thomas Niggl, Phil Schuler und Maxi Völke folgten ihm an die Ilm. Der FSV gehört mit den Echinger Neuzugängen zum Kreis der Aufstiegsfavoriten, während die Zebras nach Platz zwei in der vergangenen Saison um den Klassenerhalt spielen.

Beide Teams unter dem Soll

Beide Teams haben etwas gemeinsam: Sie haben weniger Punkte als erhofft auf dem Konto. Eching steht nach fünf Spielen bei drei Zählern. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und wollen nicht weiter hinten reinrutschen. Ich kann die Situation aber einordnen. Wir hatten eines der schwierigsten Auftaktprogramme“, sagt Schütz. Das ist Fakt: Die Echinger werden nach dem Pfaffenhofen-Duell gegen sechs Teams – unter ihnen das Top-Trio Dachau, Jetzendorf, Feldmoching – gespielt haben, die aktuell auf den Plätzen eins bis sieben stehen.

Pfaffenhofen belegt mit neun Zählern Rang sechs. Selbst wenn man das Nachholspiel gewinnen sollte, hätte man sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter ASV Dachau. Sehr viel für die hohen Ansprüche des Vereins, der mit dem Kammerberger Sebastian Waas im Sommer ein weiteres Ass verpflichtet hat. Waas führt mit zwei Treffern die interne Torschützenliste an. Die anderen sieben FSV-Tore verteilen sich auf sieben Spieler - darunter die Ex-Zebras Niggl, Ceballos, Basic und Völke.

Schütz wäre aber froh, wenn sein Kader einmal annähernd komplett wäre. Innenverteidiger und Stürmer fehlen. Alex Beer heiratet, Max Moosler ist Gast auf einer Hochzeit. „Die Ausfälle treffen es uns derzeit doppelt schwer“, so Schütz. Er verspricht: „Wir werden kämpfen. Es geht um drei Punkte und die brauchen wir dringend.“

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