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Mit Köpfchen: Die Echinger – hier Alex Beer (M.) – machten in der ersten Hälfte aus wenigen Chancen drei Tore.

Fußball - Testspiel

TSV Eching: Kompakt gespielt, klar gewonnen

  • vonMoritz Stalter
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Die Bezirksliga-Fußballer des TSV Eching haben den Test gegen den TSV Ebersberg bestanden, offensiv gibt es aber trotz des 3:0-Siegs noch Luft nach oben.

Eching – Ein 3:0-Sieg gegen den TSV Ebersberg und dabei keine gefährlichen Abschlüsse des Gegners zugelassen: Der TSV Eching sieht sich auf einem guten Weg. „Wir wollten kompakter spielen und die Lücken zwischen den Mannschaftsteilen verkleinern. Das ist uns gelungen“, betonte Zebras-Trainer Gerhard Lösch. Dass er die Gesamtleistung als „in Ordnung“ einstufte, lag an der Offensive.

Der Tabellenführer der Bezirksliga Nord ging gegen den 14ten aus der Ost-Staffel mit einer leicht veränderten Aufstellung in die Partie: Manuel Joos und Florian Höltl bekamen eine Pause. „Sie haben eigentlich immer gespielt und waren in jedem Training. Muskulär waren sie am Anschlag“, sagte Lösch. Er ging kein Risiko ein. Das war unter anderem möglich, weil Jan Strehlow seine Verletzung und auch den ersten Belastungstest beim 6:0-Erfolg gegen Kolbermoor überstanden hatte.

Treffer zum 1:0: War Thomas Niggl noch dran oder nicht? 

In der ersten Halbzeit gab es wenige Torszenen, dennoch ging Eching mit einer 3:0-Führung in die Pause. Beim 1:0 wurde eine Freistoßflanke von Alexander Sokolis immer länger und senkte sich ins lange Eck (14.). Als offizieller Torschütze wurde Thomas Niggl genannt. „Wenn überhaupt, war Tommy nur mit den Haarspitzen dran“, sagte Lösch. Das 2:0 war ein Traumfreistoß von Julien Santana-Mielke über die Mauer ins Kreuzeck (37.). Und wenig später nutzte Maxi Ceballos einen Fehler der Ebersberger aus, indem er den Ball technisch fein über den Torhüter lupfte (40.). „Wir haben 3:0 geführt, ohne dass wir uns eine Chance richtig herausgespielt haben“, staunte Lösch.

Lösch: „Der Aufwand war hoch – wir haben uns aber nicht belohnt“

In Halbzeit zwei steigerten sich die Echinger. Sie kamen besser ins Pressing und erzwangen Fehlpässe des Gegners. In Ballbesitz lief es aber weiterhin nicht optimal. „Der Aufwand war hoch – wir haben uns aber nicht belohnt“, sagte Lösch und meinte damit einige Überzahlangriffe, die sein Team leichtfertig verspielte.

Am Donnerstag (19.30 Uhr) haben die Zebras die Chance, es gegen den SC Inhauser Moos besser zu machen. Der Kader wird dann wieder breiter bestückt sein. „Ein paar Jungs kommen zurück. Und von denen, die in den vergangenen Wochen immer da waren, bekommen einige eine Pause“, kündigt Lösch an.

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