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Gute Defensivarbeit: Timo Schaffhauser erstickten schon im Mittelfeld die Rohrbacher Angriffsversuche. 

Bezirksliga 

Eching: Geduld macht sich bezahlt

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Eching – Die Spieler der TSV Eching strotzen in dieser Saison vor Selbstvertrauen. Das spürten die Gäste vom TSV Rohrbach direkt nach dem Anstoß. Sie wurden so aggressiv von Stürmer Alex Beer angelaufen, dass sie nach sieben Sekunden erstmals den Ball weit schlagen mussten. Danach hat sich der Tabellenführer gegen den defensiv eingestellten Gegner jedoch schwer getan, für einen 3:0-Erfolg und den elften Sieg im 15. Bezirksligaspiel der Saison reichte es dennoch.

Dennis Magro und sein Echinger Trainerkollege Gerhard Lösch erkannten schnell, dass ihre Spieler geduldig sein müssen. „Die Rohrbacher haben tief gestanden und viel geschlagen. Die waren von Anfang an mit einem Punkt zufrieden“, sagte Magro. Die Zebras konnten keine Bälle hinter die Kette spielen, da sich der Gegner weit hinten reinstellte. „Dadurch konnten wir nicht so viel Druck aufbauen, wie wir es vorhatten“, gab Magro zu. Und weiter: „Es war kein gutes Bezirksliga-Niveau.“

Die Echinger hatten den Ball etwa doppelt so lange in den eigenen Reihen wie die Gäste, in gute Abschlusspositionen kamen sie aber selten. „Die Rohrbacher verschieben wirklich gut, das muss man ihnen lassen“, sagte Magro. Echings Coach war er überrascht, dass der Tabellendritte nach drei Siegen in Folge so passiv auftrat, erkannte darin aber auch ein Risiko für seine Mannschaft: „Sie haben vorne auch Qualität. Hätten sie das erste Tor gemacht, wäre es für uns sehr schwer geworden.“

Als Christian Niederstrasser die Zebras in der 69. Minute nach Ecke, die auf den langen Pfosten durchrutschte, in Führung schoss, wusste Magro, dass seine Mannschaft einen großen Schritt in Richtung drei Punkte gemacht hat. Zehn Minuten später legte Julien Santana-Mielke das 2:0 nach. Den Schlusspunkt setzte der Florian Höltl mit einem Traumtor: Der Joker zog aus 25 Metern ab und erwischte den Ball perfekt mit dem Vollspann. Rohrbachs Torhüter konnte den Einschlag ins rechte Kreuzeck nicht verhindern (84.). „Es war kein Leckerbissen, aber das sind die Spiele, die du gewinnen musst, wenn du am Ende vorne stehen willst“, freute sich Magro.

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