Nur ein kurzes Aufbäumen: Der Ausgleich von Alex Beer (r.) zum 1:1 gab den Echingern keine Sicherheit, sie waren in Dornach weit entfernt von ihrer Normalform.
+
Nur ein kurzes Aufbäumen: Der Ausgleich von Alex Beer (r.) zum 1:1 gab den Echingern keine Sicherheit, sie waren in Dornach weit entfernt von ihrer Normalform.

Tabellenführer TSV Eching verliert gegen Fünften SV Dornach

TSV Eching: Schuler mit Traumtor , doch Rakaric mit Doppelpack

Trotz eines sehenswerten Treffers von Philipp Schuler verliert des TSV Eching mit 4:2 gegen den SV Dornach. Robert Rakaric schürt Doppelpack.

Eching – In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch. Die Spieler des TSV Eching waren frustriert, sie hatten in der Ligapokalpartie beim SV Dornach über weite Strecken ihr großes Potenzial nicht abgerufen. Für den Ausgleich reichte es auch nicht mehr, dafür gab es das Gegentor zum 2:4 und als Krönung der Kartenflut Gelb-Rot für Phil Schuler.

Die Echinger wollten nach ihrem 3:1-Sieg gegen Moosinning im ersten Gruppenspiel nachlegen, die Dornacher feierten ihre Ligapokal-Premiere. Und die Heimelf, trainiert vom ehemaligen Eching-Coach Toni Plattner, setzte das erste Ausrufezeichen. Nach einem Steckball legte Felix Partenfelder quer auf Robert Rakaric, der TSV-Torhüter Robin Schmid keine Chance ließ (15. Minute). Die Antwort der Zebras folgte drei Minuten später durch Alex Beer, der nach einer Flanke aus kurzer Distanz traf. „Es war ein Glückstor“, gab Trainer Gerhard Lösch zu. Seine Mannschaft war weit von den Auftritten entfernt, mit denen sie sich an die Spitze der Bezirksliga Nord gespielt hatte. Nach 25 Minuten wachten die Zebras auf. Plötzlich war die Leidenschaft im Spiel, die zu Beginn gefehlt hatte. Je näher die Gäste dem gegnerischen Tor kamen, desto unpräziser wurden sie jedoch. Und Dornach war eiskalt. Rakaric verpasste dem TSV durch seinen Kopfballtreffer zum 1:2 kurz vor der Pause den nächsten Dämpfer (45.+2).

Philipp Schuler mit Traumtor

Nach dem Seitenwechsel blieb die Plattner-Elf das gefährlichere Team. Besonders die Angreifer Rakaric und Manuel Ring sowie Zehner Dominik Goßner und Flügelspieler Partenfelder stellten die Gäste vor Probleme. Ring war es dann auch, der in der 60. Minute auf 1:3 stellte. Der Frust bei den Echingern wuchs, die Partie wurde ruppiger. Ein Lichtblick war Schulers Anschlusstreffer. Der Rechtsaußen zog von rechts in den Strafraum und traf mit links ins Kreuzeck. In der Folge kassierten die Echinger sechs gelbe Karten. Zwei davon sah Schuler, der in der vierten Minute der Nachspielzeit nach einer Rudelbildung Gelb-Rot sah. Kurz zuvor hatte Dennis Agidigbi (89.) den 2:4-Endstand markiert. „Heute waren 20 Minuten ordentlich, der Rest hat mir nicht gefallen. Gegen Dornach ist das zu wenig“, so das Resümee von Lösch. (Moritz Stalter)

Auch interessant

Kommentare