TSV Eching: Zebras-Mädels wollen ihre Stärken in die Waagschale werfen
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Eine knifflige Aufgabe kommt am Samstag auf Anna Bergmoser (l.) und die Echinger Fußballerinnen zu.

Warten auf den Re-Start

TSV Eching: Zebras-Mädels wollen ihre Stärken in die Waagschale werfen

  • vonFranziska Kugler
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Die Damen des TSV Eching freuen sich auf den Re-Start. Zu Beginn wartet gleich ein hochkarätiger Gegner.

Eching – Auf den Platz, fertig, los! Nach der coronabedingten Saisonunterbrechung geht es am Wochenende auch für die Bezirksliga-Fußballerinnen des TSV Eching endlich wieder um Punkte. Jedes Spiel ist wichtig, denn die Zebras-Mädels wollen immerhin ihre Tabellenführung verteidigen.

Bereits seit Ende Juli sind die Echingerinnen wieder zurück im Trainingsbetrieb. „Es war die beste Vorbereitung bis jetzt“, sagt Trainer Jan Strehlow. Er bat die Frauen dreimal pro Woche zum Training – und die ließen sich offenbar nicht zweimal bitten: Die Beteiligung sei sehr gut gewesen. Dadurch habe man nicht nur Kondition aufbauen, sondern auch komplexe Spielinhalte einstudieren können.

TSV Eching: Damen mit spielerischen Fortschritten

In den vier Vorbereitungsspielen galt es, das Erlernte anzuwenden. Zwar reichte es trotz größerer Spielanteile bei den Kreisligisten Freimann (1:4) und Schwaig (2:2) nicht zum Sieg, dafür stellte man bei der U 17 des FC Ingolstadt (2:1) und bei der SpVgg Markt Schwabener Au (4:1) die spielerische Stärke unter Beweis. Zudem feierten etliche junge Spielerinnen, die in den vergangenen Wochen viele Fortschritte gemacht hatten, ihr Debüt bei den Frauen.

„Die Stimmung der letzten Spiele soll auf den Saisonstart übertragen werden“, betont Coach Strehlow, der ohne Zu- und Abgänge in die Punkterunde geht. Allerdings konnte man für die Zweite Damenmannschaft viele junge Spielerinnen gewinnen. Auch das Trainerteam der Echingerinnen wurde erweitert – und zwar um Spielertrainerin Friederike van Schoor.

Nun steht der aktuelle Tabellenführer der Bezirksliga in den Startlöchern. Dennoch sind viele Fragen offen: Einerseits ist nicht absehbar, wie gut die Gegner unter den gegebenen Bedingungen trainieren konnten, und andererseits kann es wegen Corona immer zu Veränderungen im Spielbetrieb kommen.

Topspiel zum Re-Start

Trotzdem weiß Strehlow um die Stärken des Teams – und die sollen am Samstag (17 Uhr) zur Geltung kommen: Da treten die Mädels beim TSV Rott/Lech an. „Das ist direkt ein Topspiel. Rott spielt zuhause immer stark und hat eine gute Offensive“, erklärt der Trainer, der mit einer „sehr anstrengenden“ ersten Partie rechnet. Den Sieg traut er seiner Mannschaft aber auf jeden Fall zu, „denn wir sind bereit zu spielen, nicht nur aufgrund der Athletik, sondern auch im Kopf“. Zudem können sich die Mädels endlich wieder über Zuschauer freuen, auch wenn weiter die Corona-Vorschriften eingehalten werden müssen. „Wir waren in diesem Fall alle sehr diszipliniert und wollen mit gesundem Menschenverstand das Beste rausholen.“ Am Tag vor dem Wiederbeginn soll noch einmal der Spaß im Vordergrund stehen und ein Training mit Partnern und Geschwistern stattfinden. (Franziska Kugler) 

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