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Keinen Sieger gab’s im Spitzenspiel der Kreisklasse 3: Tobias Duffner (M.) und sein SV Marzling trennten sich von den Vöttingern um Daniel Hesse (r.) 0:0. 

Kreisklasse 3 kompakt

TSV Nandlstadt erobert Tabellenspitze - TSV Au mit Kantersieg

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Die Spitze rückt zusammen! Nandlstadt führt die Tabelle nun an, der SV Vötting und der TSV Au liegen in Schlagdistanz dahinter. Mit dem SC Freising und dem SV Hörgertshausen können zwei Teams im Abstiegskampf etwas Luft schnappen.

Kreisklasse 3

SV Marzling – SV Vötting 0:0 (0:0). Chancen waren im Topspiel der Kreisklasse 3, das bereits am Samstag stattfand, Mangelware. „Eigentlich kam keiner so richtig vor das Tor“, bilanzierte SVM-Coach Thomas Zellermeyr nach der Partie. Der SV Marzling ging robust in die Partie, wollte die junge Vöttinger Mannschaft früh unter Druck setzen. Der SVV agierte in der Defensive aber sehr diszipliniert und ließ nichts zu. Das Hauptgeschehen spielte sich im Mittelfeld ab, für die Zuschauer kein Leckerbissen. Zellermeyr hatte seine Mannschaft aufgrund von Verletzungen wieder einmal umstellen müssen – „deshalb können wir mit dem 0:0 absolut zufrieden sein“.

SpVgg Mauern – TSV Nandlstadt 3:4 (1:3). Nach den ersten 20 Minuten sah alles nach einem standesgemäßen Sieg des Favoriten aus Nandlstadt aus: Thomas Siegl (4.), Matthias Koeckeis (8.) sowie Fabian Pichlmaier (19.) hatten für eine schnelle 3:0-Führung gesorgt. „Da haben wir etwas geschlafen“, sagte Mauerns Trainer Andreas Maier. Mit dem Pausenpfiff war es dann aber Sascha Dörner, der ein klein wenig Hoffnung aufkeimen ließ (45.+2). Dann schien plötzlich etwas drin zu sein: „Wir haben eine super zweite Halbzeit gespielt.“ Robin Dörner erzielte in der 75. Minute den Anschlusstreffer. Selbst vom 2:4 durch Tobias Betz (78.) ließen sich die Hausherren nicht schocken. Erneut Sascha Dörner war es, der in Minute 85 den Ein-Tor-Abstand wiederherstellte. Mauern verkaufte sich teuer, musste sich aber geschlagen geben. „Ein Remis hätten wir schon verdient gehabt“, erklärte Maier.

SpVgg Zolling – Vatanspor Freising 0:4 (0:2). Klare Angelegenheit in Zolling: Vor allem Top-Torjäger Erkal Üsküplü, den Vatanspors Abteilungsleiter Tamer Bulkurcu besonders lobte, bekamen die Hausherren nicht in den Griff. Erst sorgte er mit zwei Treffern in acht Minuten (31./39.) für eine beruhigende Führung zur Halbzeit. Im zweiten Durchgang legte er das vorentscheidende 3:0 per Strafstoß nach (72.), bevor Alper Demirel sieben Minuten vor Schluss für den 4:0-Endstand sorgte. „Wir haben fast 90 Minuten auf ein Tor gespielt – das war schon verdient“, bilanzierte Bulkurcu. Zolling sei zwar manchmal durch Konter gefährlich geworden – allerdings war das die Ausnahme. Auch das Sorgenkind der vergangenen Wochen, die Defensive, stand bei Vatanspor souverän. „Wir haben noch Luft nach oben, aber das war eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte Bulkurcu.

TSV Au – SG Eichenfeld-Freising 10:0 (3:0). Fast 20 Minuten lang konnte Eichenfeld in Au einigermaßen mithalten – doch mit der Ampelkarte für Tugay Öztürk (20.) war die Gegenwehr zu Ende. Erst traf Christoph Schromm zum 1:0 (28.), ehe Alexander Schwarz (35.) und Tim Bausch (41.) die Entscheidung noch vor der Halbzeit herbeiführten. Nach der Pause brachen dann alle Dämme: Schromm (51.), Dominic Schermbach (60./61./80./85.) sowie Dominik Nocker (78.) und Bausch (90.) machten das Ergebnis zweistellig. „Ob es zehn Tore geworden wären, wenn Eichenfeld zu elft gewesen wäre, kann ich nicht sagen“, erklärte TSV-Coach Christian Hobmeier. „Aber die musst du dann auch erst einmal schießen.“ Natürlich gehe der Sieg völlig in Ordnung. Bei Eichenfeld seien, so sagte Hobmeier, in der zweiten Halbzeit Auflösungserscheinungen zu erkennen gewesen.

TSV Paunzhausen – SC Freising 1:2 (1:1). Der K.O. kam quasi mit dem Schlusspfiff – doch der Reihe nach. Los ging’s mit einem Traumstart, wie Freisings Trainer Sezgin Gül berichtete. Viele Chancen gleich zu Beginn auf beiden Seiten – eine von ihnen nutzte Samuel Stratmann zum Führungstreffer für die Gäste (11.). Eigentlich hätte der Sportclub nachlegen können, verpasste jedoch mehrere hochkarätige Gelegenheiten. Das rächte sich: Alexander Beck netzte für Paunzhausen ein (40.). In Durchgang zwei ließen Güls Spieler ihrem Coach graue Haare wachsen: Chance um Chance ließen sie liegen, ehe ein Strafstoß in der letzten Spielminute herhalten musste: Erik Hillenbrand traf, und der Sportclub verschaffte sich gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf etwas Luft. TSV-Coach Bastian Schweiger haderte auch mit der eigenen Chancenverwertung: „Dann war klar, wer das nächste Tor schießt, gewinnt. Wie das dann natürlich passiert, ist einfach Pech.“

FC Neufahrn – FVgg Gammelsdorf 2:0 (2:0). „Heute haben 20 Minuten Fußball gereicht, um zu gewinnen“, bilanzierte Neufahrns Coach Willi Kalichman. Der Plan, sofort zu pressen und früh in Führung zu gehen, ging voll auf: Marius Frank erzielte bereits in der sechsten Minute das 1:0. Noch vor der Halbzeit legte Adam Bojanowski nach (29.). „Danach war das Spiel sehr zerfahren, Fußball schaut definitiv anders aus“, sagte Kalichman. Das lag zum Teil sicherlich auch am Neufahrner Platz, der nicht in bestem Zustand war. „Mit dem Ergebnis sind wir aber zufrieden.“

SV Ilmmünster – SV Hörgertshausen 0:3 (0:1). Ganz wichtiger Sieg für Sebastian Liegert und seinen SVH. In Ilmmünster gab’s dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung drei Punkte. David Rausch markierte relativ früh das 1:0 (15.), nach der Pause legte Kilian Oberprieler mit einem Doppelpack binnen drei Minuten nach (55./58.). Hörgertshausen steht nun mit 13 Zählern auf Rang neun.

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