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Im Holledau-Derby will Thomas Radlmaier (l.) mit seinem SVH punkten. 

„Wollen in Hörgertshausen punkten“

Der TSV Nandlstadt geht als Favorit in das Holledau-Derby

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Die Partie gegen Paunzhausen wird der SV Hörgertshausen erst im September bestreiten – deshalb hat sich der Saisonauftakt für den SVH auf diese Woche verschoben.

Und der hat es gleich mal in sich: Das Holledau-Derby mit dem TSV Nandlstadt (So., 15 Uhr) steht in der Kreisklasse 3 an.

Wo genau sein SV Hörgertshausen zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison steht, kann Trainer Sebastian Liegert noch nicht endgültig sagen. Die Ergebnisse in der Vorbereitung seien für ihn zwar in Ordnung gewesen, die Trainingsleistung der vergangenen zwei Wochen – auch aufgrund diverser Urlauber – waren allerdings kein Grund zu Jubelstürmen. „Ich weiß deshalb nicht genau, wie wir in Form sind.“ Da werde man erst nach der Partie schlauer sein. Einen Vorteil hatte die Spielverlegung der Vorwoche aber: Liegert hatte Gelegenheit, sich den TSV Nandlstadt in Aktion gegen die FVgg Gammelsdorf anzusehen. Was der Coach dort gesehen hat, hat Eindruck hinterlassen. „Nandlstadt hat von vorne bis hinten einen kompakten Eindruck gemacht“, erklärte Liegert. Vorne seien sie unter anderem mit Johannes Gerlspeck und Lukas Rieder immer gefährlich gewesen, hinten habe man gegen Gammelsdorf kaum etwas anbrennen lassen. Auch spielerisch wussten die Holledauer zu gefallen: „Der TSV war auch extrem ballsicher.“ Der Respekt vor dem Gegner ist bei Hörgertshausen also definitiv da.

Umso besser, dass Liegert wieder fast aus dem Vollen schöpfen kann. Die Urlauber sind wieder da, bis auf zwei angeschlagene Spieler sind alle an Bord. Die Akteure wird er für das Derby allerdings auch brauchen. Fazit: „Wir erwarten eine der stärksten Mannschaften in dieser Liga.“

In Nandlstadt herrscht nach dem 5:1-Erfolg zum Auftakt gute Stimmung. Coach Mario Tafelmaier, selbst einst Trainer in Hörgertshausen, weiß „genau, was uns erwartet“. Zuhause, angepeitscht von den eigenen Zuschauern, ist der SVH immer eine gefährliche Mannschaft – auch wenn sie selbst nicht wissen, wo sie stehen. Ob es ein Vorteil sei, dass man im Gegensatz zu den Gastgebern bereits ein Spiel auf dem Buckel hat? „Das glaube ich nicht. Das ist weder Vor- noch Nachteil“, sagt Tafelmaier. Hörgertshausen sei immer schwer und unangenehm zu bespielen, egal, wo man stehe und wie die Voraussetzungen seien. Nach den ersten drei Punkten zum Auftakt sei man zwar auf einem guten Weg, aber „rundum zufrieden war ich mit der Partie gegen Gammelsdorf nicht“, erklärte der Coach. Spielerisch habe man noch Potenzial, sich weiter zu verbessern, die junge Nandlstädter Mannschaft müsse auch noch „weiterhin reifen“, sagte Tafelmaier. Die Zeit will man den Akteuren freilich auch geben – und eine weitere Gelegenheit wird sich ims Spiel gegen Hörgertshausen dafür sicherlich bieten.

Nandlstadts Trainer ist sich bewusst, dass der TSV selbstverständlich als Favorit in die Partie gehen wird. Das bestätigt er auch sofort: „Wir wollen dort natürlich auch punkten. Alles andere wäre vermessen zu behaupten.“ Auch er, wie sein Gegenüber Sebastian Liegert, kann bis auf einen Ausfall mit der vollen Kapelle antreten. So steht einem spannenden Holledau-Derby am Sonntag nichts mehr im Weg.

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