TSV Eching Neu-Kapitän Tobias Gürtner kam vor der Saison aus Halbergmoos und soll das Defensive-Mittelfeld verstärken. Foto: Gleixner

Der TSV Eching verstärkt vor allem die Defensive

Umbruchstimmung beim TSV Eching

  • vonMoritz Stalter
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Eching - Beim TSV Eching gab es nach dem Abstieg in die Bezirksliga einen Umbruch. Der Punktspiel-Auftakt gegen den FC Moosinning wird zeigen, wie weit die Zebras in ihrer Entwicklung sind. Anstoß ist am morgigen Samstag um 16 Uhr.

Die Resultate in den Testspielen sprechen nicht für den TSV: Drei Remis, zwei Niederlagen und zwei Siege im Kreispokal gegen unterklassige Gegner sind alles andere als eine optimale Bilanz. „Die Ergebnisse sind nicht so wichtig. Wir wollten die Vorbereitung nutzen, um unser neues Spielsystem einzuschleifen“, relativiert Gerhard Lösch, der neue Trainer der Echinger. Er leitet gemeinsam mit Daniel Steinacher seit der Sommerpause die sportlichen Geschicke. Das Hauptaugenmerk legt das Trainerduo auf die Defensive, denn in den beiden zurückliegenden Landesliga-Jahren lag in diesem Bereich die große Schwäche des TSV. 

„Wir haben überlegt, wie wir den Kader verbessern können. In den vergangenen beiden Spielzeiten hat die Mannschaft zu viele Gegentore kassiert – da müssen wir ansetzen“, erklärt Lösch. Während er ausschließlich an der Seitenlinie stehen wird, nimmt sein Kollege Daniel Steinacher einen wichtigen Part in der neuen Hintermannschaft des TSV ein: Der Regionalliga-erfahrene Steinacher wird mit Rupert Poschenrieder die Innenverteidigung bilden. Auf den Außenpositionen haben die Neuzugänge Kevin Stoiber und Andreas Neumayer einen guten Eindruck hinterlassen. Tobias Gürtner – vergangene Saison Stammspieler in Hallbergmoos und ebenfalls schon in der Regionalliga aktiv – läuft auf der Sechs auf. „Hinten sind wir gut und spielstark aufgestellt“, sagt Lösch.

Unter Druck das Spiel aus der Defensive mit klugen Pässen aufzubauen, ist eines der Ziele der beiden Trainer. Der TSV Eching soll spielbestimmender werden als in der vergangenen Saison. Die Vorgabe, gut ins Gegenpressing zu kommen und bei Ballgewinn schnell umzuschalten, setzten die Akteure zum Ende der Vorbereitung immer besser um. „Mit der Entwicklung bin ich zufrieden, ich sehe uns auf einem guten Weg. Wir wissen aber, dass wir nach dem Umbruch noch Zeit brauchen. Unser Saisonziel ist eine Platzierung im vorderen Drittel“, betont der Trainer.

Einen Schritt weiter sieht Lösch den FC Moosinning. Der Auftaktgegner steht auf der Liste seiner Aufstiegsfavoriten neben Feldmoching und Jetzendorf ganz oben. Mit Xhevat Muriqi steht dort seit der Sommerpause ein Coach mit viel Erfahrung an der Seitenlinie: Der 43-Jährige trainierte in den vergangenen vier Jahren den FC Ismaning in der Landes- und Bayernliga. Er lotste Spieler wie Junis Ibrahim, der für Pipinsried in der Bayernliga schon zweistellig traf, zum FCM. „Ich schätze sie sehr stark ein“, sagt Lösch. „Wir wollen uns gut präsentieren und schauen, wie weit wir schon sind.“

Text: Moritz Stalter

Quelle: fussball-vorort.de

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