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Auf dem Sprung: VfB-Mann Daniel Bauer (r.) dürfte gegen Holzkirchen von Beginn an ins Geschehen eingreifen.

Fußball - Landesliga

VfB-Coach Sugzda: Die Freundschaft ruht für 90 Minuten

  • vonNico Bauer
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Die Landesliga-Fußballer des VfB Hallbergmoos treffen am Freitag auf den Ex-Club von Coach Gedi Sugzda. Wer im Tor stehen wird, ist noch unklar.

Hallbergmoos – Seine besten Zeiten hat der TuS Holzkirchen hinter sich – und die waren eng mit dem Namen Gedi Sugzda verbunden. Der Trainer des VfB Hallbergmoos arbeitete von 2014 bis 2018 in Holzkirchen, schaffte mit der Mannschaft den Aufstieg in die Bayernliga Süd und dort souverän den Klassenerhalt. Am Freitag (19.30 Uhr, Stadion am Airport) empfängt Sugzda mit dem VfB seinen Ex-Club – in der Hoffnung, dass es auch hier mit dem Sprung in die Bayernliga klappt.

Holzkirchen ist aktuell meilenweit von der Bayernliga entfernt und steht direkt vor den Abstiegsrelegationsplätzen der Landesliga. „Nach dem Spiel gegen uns wünsche ich ihnen eine Siegesserie“, betont Sugzda. „Ich hatte dort eine sehr schöne Zeit und hoffe, dass sie den Klassenerhalt schaffen.“ Der VfB-Trainer drückt Holzkirchen auch die Daumen für den besonderen Weg, mit vielen Akteuren aus der eigenen Jugend Landesliga zu spielen.

Der Tabellenzweite muss dreifach punkten

Die Freundschaft zum ehemaligen Verein wird beim ersten Heimspiel nach dem Corona-Lockdown natürlich 90 Minuten lang ruhen. Der Tabellenzweite will dreifach punkten, um vorne im Geschäft zu bleiben. Und dafür werden die Hallbergmooser gegenüber dem starken Auftritt in Karlsfeld offensiv wohl noch ein wenig zulegen: Für den wahrscheinlich verletzt ausfallenden Christoph Mömkes dürfte Daniel Bauer ins Team rücken. Mit den Außenspielern Bauer und Tobias Krause ist die Marschrichtung vorprogrammiert. „Unser Matchplan wird so sein, dass wir Holzkirchen Probleme machen“, sagt Trainer Gedi Sugzda.

Ein weiterer Hallbergmooser mit Holzkirchen-Vergangenheit ist übrigens Ljeotrim Sekiraqa, den der VfB angesichts des knappen Personals auf den Außenbahnen gut gebrauchen könnte. Von 2012 bis 2017 spielte er – mit einer kurzen Unterbrechung – beim TuS und war dort stets Stammkraft. Beim VfB hat Sekiraqa in dieser Saison nur zwei Einsätze mit insgesamt 14 Minuten in der Statistik stehen, da er sich immer wieder verletzte. Aktuell besteht aber Hoffnung, dass die Leidenszeit des 27-Jährigen nun endet.

Spielt Ferdi Kozel?

Sugzda kann sich vorstellen, Sekiraqa in den Kader zu nehmen. Doch wichtiger als Einsatzminuten gegen den Ex-Club ist dem Trainer, den Mittelfeldspieler keinen Risiken auszusetzen. „Er kann noch sehr wertvoll für unsere Mannschaft werden“, sagt Sugzda, der Sekiraqa schon in Holzkirchen als Führungsspieler zu schätzen wusste.

Ein Fragezeichen steht derweil noch hinter Keeper Ferdi Kozel, der sich in der Vorwoche beim Ausgleich in Karlsfeld am Knie wehgetan hat. Es ist zwar nichts Schlimmeres passiert, aber gegen Holzkirchen könnte eine Pause nötig sein. Coach Gedi Sugzda macht sich bei Ersatzmann Martin Dinkel aber auch keinerlei Sorgen.

Aufstellung:

Dinkel (Kozel) – M. Schrödl, Hammerl, Beierkuhnlein – Kostorz, Edlböck, Bauer, Petschner (Willberger), Krause – Werner, Aygün (Diranko).

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