Fußball-Landesliga

Viel Lob für den Spitzenreiter

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Hallbergmoos – Normalerweise sind aller guten Dinge drei, doch in der engsten und irrsten Landesliga aller Zeiten gilt das nicht mehr. Dreimal hat der VfB Hallbergmoos bereits Chancen auf den ersten Tabellenplatz, und jedes Mal ging der Schuss nach hinten los. Am Freitag (19.30 Uhr, Stadion am Airport) hat der VfB Hallbergmoos mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer SV Erlbach eine neuerliche Möglichkeit, zumindest für eine Nacht auf Rang eins zu springen.

Der Fünfte Hallbergmoos hat derzeit drei Punkte Rückstand auf den Ersten Erlbach, und auch sonst sieht VfB-Trainer Gedi Sugzda den Kontrahenten ein Stück voraus: „Erlbach hat einen prominenter besetzten Kader als wir, zudem spielt die Mannschaft schon seit Jahren zusammen.“ Der Tabellenführer ist definitiv ein Meisterkandidat in dieser Landesliga Südost.

Sugzda hätte mit seiner Mannschaft zwar gerne ein paar Punkte mehr, hat aber richtig Spaß beim Blick auf die Tabelle: „Elf Mannschaften können ganz nach vorne kommen, sechs davon würden gerne aufsteigen. Das ist so eine richtig geile Liga.“ Hallbergmoos und Erlbach gehören definitiv zu den Clubs, die nur zu gerne nächstes Jahr in der Bayernliga angreifen würden. Der VfB braucht nach dem 0:1 beim Letzten ASV Dachau eine gewaltige Leistungssteigerung, um nach zwei Niederlagen ohne geschossenes Tor wieder zurück in die Spur zu finden. Sugzda deutet Veränderungen in der Mannschaft an, legt sich aber noch nicht auf die Bereiche fest. Gegen Erlbach sieht er seine Elf besser aufgestellt, weil zuletzt verletzte oder angeschlagene Spieler wie Mömkes, Neudecker, Willberger oder Olwa-Luta wieder körperlich zugelegt haben. Im Gegensatz zu Dachau habe man nun die Voraussetzungen, über längere Phasen hohes Tempo zu gehen. Das braucht es aber auch, weil Erlbach eine mitspielende Mannschaft ist, die wohl mutig angreifen wird.

Mutig angegriffen hat diese Saison auch Daniel Bauer, der mit sechs Toren in 13 Spielen so etwas der Shootingstar ist. Der sportliche Leiter Anselm Küchle hat deshalb den Vertrag des Offensivspielers um zwei Jahre verlängert. „Daniel ist ein ehrgeiziger, talentierter Spieler aus der Region“, sagt Küchle, „er kann sich bei uns weiterentwickeln.“

Auch Trainer Gedi Sugzda ist voll des Lobes über Bauer: „Er hat sich auf seinen Start in Hallbergmoos top vorbereitet und macht mehr als andere. Deshalb wurde er bei uns zur absoluten Stütze in der Mannschaft.“

Aufstellung

Kozel – Zeisl, Beierkuhnlein, Mömkes – M. Schrödl, Kostorz, Edlböck (Beetz), Giglberger, Neudecker – Bauer, Diranko.

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