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Kennt beide Teams, sitzt aber auf der Tribüne: Malcom Olwa-Luta (l.) darf aufgrund einer Vereinbarung nicht gegen seinen Ex-Klub FC Unterföhring spielen. Allerdings käme die Partie nach einer Erkältung für ihn ohnehin noch zu früh.

Fußball - Landesliga

VfB Hallbergmoos gegen FC Unterföhring: Das riecht nach Spektakel

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Rein tabellarisch ist das Spiel des Landesliga-Vierten Hallbergmoos gegen den Zehnten Unterföhring (Freitag, 19.30 Uhr, Stadion am Airport) nicht der Superkracher. Doch bei genauerem Hinsehen wird die Sache spannend:

Hallbergmoos – Der VfB Hallbergmoos ist nur einen Punkt von Rang eins entfernt und hat vier der jüngsten fünf Spiele gewonnen. Gegner Unterföhring ist seit fünf Partien unbesiegt. Allein zwei Unentschieden verhinderten den Sturm des Bayernliga-Absteigers in die Spitzengruppe.

Der Mann, der beide Vereine aus dem Effeff kennt, sitzt diesmal auf der Tribüne: Angreifer Malcom Olwa-Luta hat zuletzt zwei Jahre beim FCU gespielt – aber beim Wechsel im Sommer wurde ausgehandelt, dass der Super-Sprinter in den beiden Duellen der Klubs nicht eingesetzt werden darf. VfB-Trainer Gedi Sugzda hält sich natürlich an die kuriose Vereinbarung, was in diesem Fall jedoch nicht sonderlich schwer ist: Olwa-Luta verpasste die vergangenen Spiele wegen einer Erkältung und hat diese Woche nur einmal trainiert – die Partie käme für ihn ohnehin zu früh.

Der Hallbergmooser Coach verweist zurecht darauf, dass sein Kader für solche Fälle gerüstet ist: „Wir können jeden ersetzen. Das haben wir auch schon bei Fabian Diranko und Dennis Hammerl geschafft. Natürlich ist der Ersatz nicht immer gleichwertig, aber gut.“ Das gelte auch bei Olwa-Luta, dessen Platz in der Sturmspitze Daniel Bauer übernommen hat: Der Shootingstar des VfB steht aktuell schon bei sechs Toren in zwölf Spielen und hat zwei Mal in den letzten drei Matches getroffen.

Nach den jüngsten Siegen gegen Kastl und in Landshut hat Sugzda kaum Grund, etwas in der Mannschaft zu ändern. Das Thema beim VfB ist eigentlich nur, die Leistungen zu konservieren – dann ist der Sprung in der Tabelle nach ganz oben nur eine Frage der Zeit. Der Coach sieht in dem nächsten Gegner jedoch auch ein Team, das am Ende weit vorne, wenn nicht ganz vorne stehen kann: „Unterföhring spielt einen guten Ball“, sagt Sugzda. Die Vita der Spieler zeige eindeutig, dass ein Großteil der Mannschaft höherklassig erfahren ist. Der FCU ist derzeit stärker als der Tabellenplatz, denn bei den 2:2-Unentschieden in Kirchheim und gegen Passau war man das bessere Team, das sich ein Stück weit selbst geschlagen hat. Die Unterföhringer stehen nun am Scheideweg, ob sie oben oder doch nur im Mittelfeld mitspielen.

Sugzda sieht gute Chancen, dass das Duell der beiden offensiv denkenden Mannschaften ein Spektakel bringen kann: „Mit vielen Toren macht das Spiel mehr Spaß. Und wenn die Zuschauer oft klatschen müssen, dann frieren sie auch an einem kühleren Herbstabend nicht.“

Aufstellung:

Kozel – Zeisl, Hammerl, Beierkuhnlein – M. Schrödl, Kostorz, Beetz, Giglberger, Mangasaros (Krause) – Bauer, Diranko.

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