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Beim VfB Hallbergmoos hängt der Haussegen schief.

„Manche bewegen sich ab 25 Grad nicht mehr“

Hallbergmoos: Schütz droht Spielern nach Remis mit Konsequenzen

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Vier Spiele ohne einen Sieg, und die nächste Mega-Blamage hat den VfB Hallbergmoos endgültig in große Bedrängnis gebracht. Durch ein spätes Tor gab es beim Stockletzten TSV Neuried nur ein 1:1 (0:0), nun werden personelle Konsequenzen im Spielerkader diskutiert.

„Ich kann den Toni Plattner und den Mario Mutzbauer voll verstehen“, sagte Trainer Michael Schütz an die Adresse seiner Vorgänger. Auch die mussten Krisen moderieren, als die Leistungen der Mannschaft an Arbeitsverweigerung grenzten. „Manche bewegen sich ab 25 Grad nicht mehr“, schimpfte Schütz, der nun zusammen mit der Abteilungsführung den eisernen Besen herausholen wird. Suspendierungen und Trennungen stehen im Raum.

Gegner Neuried spielte am Samstag genau auf dem Level des eigenen Tabellenplatzes. Die Hallbergmooser dominierten ohne zu überzeugen, wurden offensiv wenig bis gar nicht zwingend. Die Chance zur Führung gab es dennoch nach einem Elfmeterpfiff, doch Georg Ball traf nur den Pfosten. Schlusslicht Neuried ging nach gut einer Stunde mit seiner einzigen Chance in Führung und schnupperte bis zur 88. Minute am ersten Dreier. Dann köpfte Verteidiger Andreas Giglberger nach einer Ecke das 1:1 und rettete zumindest den einen Zähler. Giglberger war neben Tobias Krause der zweite Spieler, dem Trainer Michael Schütz eine annehmbare Leistung attestierte. „Da nehmen sich manche Spieler komplett raus und machen sich einfach einen schönen Nachmittag“, meckert Schütz, der diesen peinlichen Auftritt unerträglich fand, sogar von einer persönlichen Beleidigung sprach. „Als Spieler habe ich immer Gras gefressen“, sagt Schütz und erinnert daran, wie er einmal nach 70 Minuten 0:3 hinten lag und am Ende 4:3 gewann.

Dieser Mannschaft in Hallbergmoos spricht er mehrheitlich den Willen ab, auch einmal solche Heldentaten vollbringen zu wollen. In Neuried sah er kaum Bewegung und Aggressivität. „Das war von allem viel zu wenig, um einen Gegner an die Wand zu spielen“, lautete das Fazit. Schütz will nun mit dem eisernen Besen kehren, der Verein solle sich bis zum Ende der Transferfrist in knapp zwei Wochen noch einmal auf dem Spielermarkt umhören. Den Traum von der Bayernliga haben die Hallberger nach sieben Spieltagen schon wieder begraben. Jetzt muss eine Mannschaft gefunden werden, die man auch in der Zukunft brauchen und mit der man höhere Ziele verfolgen kann. Ein Umbruch mitten in der Saison.

Michael Schütz weiß spätestens jetzt, dass die Station Hallbergmoos für ihn die möglicherweise größte Herausforderung seiner Trainerkarriere wird. 

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