Großbrand in Oberau: Anwohner sollen Fenster und Türen schließen

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Die nächste Heimpleite gab es am Freitag Abend für den VfB Hallbergmoos. Kapitän Dennis Hammerl und Co unterlagen der SpVgg Landshut mit 2:3. 

Bittere Pleite trotz starker Leistung

Hallbergmoos trifft Niederlage tief ins Herz

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Wenn Fußballmannschaften einen negativen Lauf haben, dann kommt einfach alles zusammen. Der VfB Hallbergmoos stand in einer starken zweiten Halbzeit kurz vor einem Sieg gegen die SpVgg Landshut, schenkte dann binnen drei Minuten alles weg und kassierte mit dem 2:3 (0:1) eine Niederlage, die den Landesligisten tief ins Herz traf.

Die Hallbergmooser waren in der ersten Halbzeit bemüht, aber die massive Verunsicherung war nicht zu übersehen. Fehler über Fehler im Aufbauspiel – so blieb Vieles nur Stückwerk. Die Maßnahme, mit Routinier Georg Ball wieder mehr Ruhe in die zuletzt schwächelnde Innenverteidigung zu bringen, brachte zunächst den erhofften Erfolg. Nur: Nach Fehlpässen im Mittelfeld kamen die Bälle sofort flipperartig in den eigenen Strafraum zurück. Einen rabenschwarzen Tag erwischte Tobi Krause, der in Neuried noch Hallbergs Bester war. Nach seinem Fehlpass gingen die Gäste durch einen ansatzlosen Schuss in Führung. Wenig später legte Krause Tobias Steer fast das 0:2 auf, aber der Rückkehrer vom TSV 1860 München scheiterte im Eins gegen Eins am stark parierenden Ferdi Kozel.

In der Kabine schien Michael Schütz dann die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Hallbergmooser machten weniger Fehler, spielten mutig nach vorne und reagierten eindrucksvoll auf den Rückstand sowie die zuletzt vier sieglosen Spiele. Das Spiel nach vorne wurde nun ansehnlicher, und bei so manchem VfB-Kicker tauchte nun das zuletzt verschwundene Potenzial wieder auf. Ben Held glückte das 1:1 gleichermaßen schlitzohrig wie genial. Als alle auf seine Flanke warteten, setzte der Stürmer den Ball in aller Seelenruhe mit dem Außenrist zentimetergenau ins lange Eck. Der VfB wollte nun mehr, investierte viel, spielte die Landshuter regelrecht an die Wand und wurde dafür belohnt. Nach einer tollen Offensivaktion drehte Florian Wolf auf dem linken Flügel zweieinhalb Runden, bis er alle Verteidiger schwindlig gespielt hatte und fand in der Mitte den Kopf von Andreas Giglberger.

Der strauchelnde Landesligist führte nun verdient und musste eigentlich nur noch in überschaubaren elf Minuten den Sieg nach Hause bringen. Doch das ging galaktisch schief: Landshut nutzte die Unzulänglichkeiten des VfB eiskalt aus. Zwei Minuten nach dem 2:1 egalisierte der Gast nach einem weiten Einwurf, vor dem Michael Schütz im Vorfeld noch gewarnt hatte. Landshut ist ligaweit für diese halben Ecken bekannt, aber der VfB ließ sich richtig düpieren. Und weitere 180 Sekunden später folgte nach einer schön anzusehenden Kombination, bei der die Hallbergmooser keinerlei Zugriff hatten, der endgültige Genickschlag.

Die Sieglos-Serie des VfB steht nun bei fünf Spielen mit drei Niederlagen und zwei Unentschieden. „Das tut richtig weh“, sagte Michael Schütz, der nach dem Spiel extrem niedergeschlagen war. Seiner Mannschaft konnte er zur zweiten Halbzeit ein Kompliment machen, „weil wir da richtig klasse Fußball gespielt haben. Aber nach dem Führungstor musst du einfach ein paar Minuten Beton anrühren und darfst dem Gegner solche Chancen nicht mehr zulassen.“ Dem Trainer entgingen aber auch nicht die Fehlerorgien der ersten Hälfte. Dem VfB steht nun harte Arbeit bevor, um sich aus dem negativen Lauf heraus zu arbeiten mit dem Ziel, irgendwann wieder 90 Minuten gehobenen Landesliga-Fußball zeigen zu können.

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