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Verpasst das Spiel gegen seinen Ex-Verein: Daniel Willberger (vorne) ist verletzt.

Sugzda will den dritten Dreier

VfB Hallbergmoos will gegen Traunstein nachlegen

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Zwei Spiele, zwei Siege und Platz fünf: Die Zahlen zum Start von Gediminas Sugzda als Coach des VfB Hallbergmoos lesen sich richtig gut.

Hallbergmoos – Am Freitagabend soll gegen den SB Chiemgau Traunstein der dritte Dreier her – verbunden mit einer weiteren Leistungssteigerung. Anpfiff im Hallbergmooser Stadion ist um 19.30 Uhr. Sugzda möchte von seiner Mannschaft zunehmend spielerische Fortschritte sehen – und er hofft, dass die ballführenden Fußballer weniger hektisch agieren. Zudem will der Trainer den Zuschauern ein besseres Spiel zeigen als bei der 1:0-Heimpremiere gegen Neuried. „Aber garantieren kann ich das nicht, weil auch noch ein Gegner dabei ist. Garantieren kann ich nur Spannung.“ Er warnt auch, dass die gegen den Abstieg kämpfenden Gäste sicher nicht leicht zu spielen sind.

Ein besonderes Duell wäre das Traunstein-Match für Daniel Willberger, der von 2014 bis 2018 dort kickte und einen Bayernliga-Aufstieg feierte. Willberger hat sich bei seinem anderen Ex-Klub – beim 2:1-Erfolg in Landshut – verletzt. Er konnte in dieser Woche nicht trainieren und muss am Freitag passen. Dafür sind Neuzugang Philipp Beetz, Andreas Giglberger und Florian Wolf nach Verletzungspausen wieder im Kader – und auch Ben Held hat laut Sugzda seinen Trainingsrückstand in naher Zukunft aufgeholt: „Er wird bald wieder spielen.“ Zuletzt bildeten Fabian Diranko und Tobias Krause das Sturmduo und machten ihre Sache gut. Der schnelle und laufstarke Krause hat für den torgefährlichen Diranko immer wieder Lücken gerissen.

Ihre ersten Landesliga-Minuten haben die im Winter gekommenen Schrödl-Brüder Florian und Michael erhalten. Florian wurde zweimal eingewechselt (insgesamt 22 Minuten Einsatzzeit), und Michael spielte in Landshut 90 Minuten in der Dreierkette. „Er hat das geliefert, was ich mir vorgestellt habe“, lobt der Coach. Und Michael Schrödl hat gute Chancen auf weitere Spielminuten, weil Sugzda nach der Landshut-Partie keinen großen Bedarf sieht, das Team grundlegend umzukrempeln. Die einzige fixe Änderung gegen Traunstein ist die Rückkehr des wiedergenesenen Torhüters Ferdi Kozel.

Trainer Sugzda legt sich jedoch nicht fest, ob er hinten mit Dreier- oder Viererkette spielen lässt. Er erwartet von seinen Spielern, dass sie variabel sind und auch während des Spiels auf ein anderes System umsteigen können. „Das werden die Jungs gut hinkriegen“, sagt er mit Blick auf seine Eindrücke im Training, in den Testspielen und den zwei Liga-Begegnungen.

Tatsache ist: Die Hallberger können sich mit dem dritten Dreier in Serie im oberen Tabellendrittel festsetzen. „Das Ziel ist für uns in einem Landesliga-Spiel immer der Sieg – egal, gegen welchen Gegner es geht“, sagt Gedi Sugzda. Er möchte, dass seine Truppe an die Willensleistung vom 2:1 in Landshut anknüpft: „Guten Fußball kann man nicht ohne Kampf spielen.“ Und ein weiterer Schritt nach vorne wäre auch nicht verkehrt.

Aufstellung:

Kozel – M. Schrödl, Hammerl, Lex – Edlböck, Kostorz, Neudecker, Ball, Zeisl – Diranko, Krause.

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