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René van Santvliet lobt Coach Gediminas Sugzda in höchsten Tönen. 

Fußball - Landesliga

VfB Hallbergmoos will dem SEF auf die Pelle rücken

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Es ist ein gutes Gefühl, richtige Entscheidungen getroffen zu haben. René van Santvliet, Fußball-Abteilungsleiter des VfB Hallbergmoos, ist aktuell hochzufrieden mit der Entwicklung der Landesliga-Mannschaft. Diese belegt derzeit den vierten Platz und kann mit einem Erfolg im Nachholspiel beim SV Erlbach (Mittwoch, 18 Uhr) dem zwischenzeitlich schon meilenweit enteilten Nachbarn SE Freising bis auf einen Zähler auf die Pelle rücken.

Hallbergmoos – „Daran hat in der Winterpause keiner geglaubt“, sagt van Santvliet zu dem Lauf im Jahr 2019, in dem die Hallbergmooser sechs von sieben Punktspielen gewonnen hat. „Die Mannschaft hat zuletzt gezeigt, was wirklich in ihr steckt“, sagt der Klubfunktionär. Zufrieden stellt er fest, dass der aktuelle Kader auch bewiesen hat, konstant gute Leistungen abliefern zu können. Das Team hat damit einige Dinge aus der Hinrunde geradegerückt.

Was den Ausblick betrifft, ist van Santvliet entspannt und sagt, „dass wir diese Saison kaum noch schlechter als auf Platz fünf beenden werden“. Damit könne man auch zufrieden sein – alles Weitere wäre ein Bonus. „Druck würde nur Negatives bringen“, sagt der Fußballchef. „Wir nehmen alles mit, was kommt.“ Gleichwohl werde der Liga-Neunte aus Erlbach einen VfB erleben, der mit breiter Brust auftrete. Nach zwölf Toren in den jüngsten beiden Spielen ist das freilich kein Wunder.

Gerne darf auch das Duell gegen den aktuellen Zweiten Deisenhofen am 3. Mai zum Kracher werden. An dem Tag wird Rainer Koch, der Präsident des Bayerischen Fußball-Verbands sowie kommissarischer DFB-Präsident, im Stadion am Airport zu Gast sein. Er folgt einer Einladung des VfB Hallbergmoos.

Die Zufriedenheit von René van Santvliet hat zudem viel mit dem neuen Coach Gediminas Sugzda zu tun. Der liefert nicht nur Top-Ergebnisse, sondern zuletzt beim 5:4 in Grünwald auch Klassefußball, und trifft den Ton beim Team. „Er ist ein besonnener Trainer mit einer klaren Philosophie, und er strahlt dazu viel Souveränität aus“, sagt van Santvliet. Kurzum: „Das war die richtige Verpflichtung – und wir hoffen, dass es auch für ihn passt.“ Der Abteilungsleiter des VfB ist guter Dinge, dass man nach zwei Jahren mit etlichen Trainerwechseln auf dieser Position wieder für Kontinuität sorgen kann.

Das sollte dann auch für die Mannschaft gelten. „Wir führen bislang sehr positive Gespräche“, sagt van Santvliet. Er rechnet damit, dass der überwiegende Teil des aktuellen Kaders bleibt. Bis dato ist Ben Held (künftig Spielertrainer in Schwaig) der einzige fixe Abgang. Den nächsten großen Umbruch schließt der Funktionär dagegen aus: „Es gibt sicher keinen brachialen Wechsel, bei dem wir die halbe Mannschaft austauschen.“ Vielmehr sei der Verein auf der Suche nach punktuellen Verstärkungen.

Aufstellung: 

Nies (Kozel) – M. Schrödl, Hammerl, Lex – Edlböck, Kostorz, Ball, Willberger, Giglberger – Held, Diranko.

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