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Ball im Blick, Gegner im Griff: VfB-Kapitän Dennis Hammerl (l.) und Co. spielten gegen Kastl eine starke erste Hälfte.

Fußball - Landesliga

VfB-Offensive überzeugt: Hallbergmoos schlägt Kastl mit 3:1

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Was in Töging vor einer Woche nicht gelingen wollte, klappte bei den Fußballern des VfB Hallbergmoos am Freitagabend: Dank einer offensiv überzeugenden Leistung besiegten sie den TSV Kastl mit 3:1 (3:0). Damit hält das Team den Anschluss zur Tabellenspitze der Landesliga Südost.

Hallbergmoos – Von den Spielanteilen her waren beide gleichauf – nur machten die Mannschaften unterschiedlich viel aus ihrem Ballbesitz. Kastl hatte in der ersten Hälfte kaum einen Torabschluss, weil die Dreierabwehrkette der Hallbergmooser seriös verteidigte, die Kugel sauber nach vorne spielte und auch die Zweikämpfe gewann. Der große Unterschied lag im Tempo bei den Angriffen: Wenn der VfB Vollgas gab, dann ging es den Gästen einfach zu schnell.

Hinzu kam diesmal allerdings auch der konsequente Torabschluss – und obendrein das Glück, dass Bälle reingingen, die man nicht jeden Tag so trifft. Beim 1:0 in der dritten Minute trat Peter Beierkuhnlein zum Freistoß an und versenkte die Kugel maßgenau im kurzen Eck. Zudem saßen die Fernschüsse: Flach und trocken machte Fabian Diranko in der 25. Minute das 2:0 – und nur 120 Sekunden später legte Andreas Giglberger mit einem Kunstschuss hoch ins lange Eck nach.

In der zweiten Halbzeit änderte sich erst nicht viel. Die Hallbergmooser hatten das Spiel und den Gegner sicher im Griff, sodass das 4:0 eigentlich nur eine Frage der Zeit war. Um die 70. Minute herum wurde das Heimteam allerdings etwas sorgloser – da musste Torhüter Ferdinand Kozel mit zwei Großtaten den Vorsprung absichern. Die Warnschüsse reichten aber nicht: Das 1:3 durch Sebastian Pietsch zehn Minuten vor Schluss war die logische Folge. Hätte Kozel nicht fünf Minuten vor dem Abpfiff noch einmal stark im Eins-gegen-Eins gerettet, wäre der Sieg noch ernsthaft in Gefahr geraten. So aber brachte der VfB die über 90 Minuten verdienten drei Punkte ins Ziel. Gegen stärkere Landesligisten können solche Durchhänger wie in den letzten 20 Minuten jedoch teuer werden.

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