VfB-Trainer Gedi Sugzda.
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Gedi Sugzda: Der VfB-Trainer beweist ein gutes Händchen.

VfB verlängert mit den beiden Taktgebern

  • vonNico Bauer
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Beim VfB Hallbergmoos hat man sich scheinbar die fußballlose Zeit damit vertrieben, die Personalplanungen voran zu treiben.

Hallbergmoos - Ein großer Stamm des Teams hat sich für weitere zwei Jahre an den ambitionierten Landesligisten gebunden, jetzt zogen die Trainer nach. Anselm Küchle vermeldete die Verlängerung der Zusammenarbeit mit Cheftrainer Gedi Sugzda und seinem spielenden Co-Trainer Peter Beierkuhnlein.

Co-Trainer Beierkuhnlein hat die Abwehr verstärkt.

Sugzda kam in der Winterpause der Saison 2018/19 und küsste eine hoch talentierte, aber völlig unkonstante Mannschaft wach. Nach zwölf Siegen in 13 Spielen war man nah dran am Aufstieg, eine Niederlage in der Monsterserie kostete am Ende die Aufstiegsrelegation. In der Kaugummi-Corona-Runde 2019/21 ist der VfB Tabellenzweiter, besitzt im Saisonendspurt alle Chancen und das Plus, bei einem Abbruch aufsteigen zu dürfen. Die Zahlen bestätigen den Eindruck, dass Sugzda einen sehr guten Job macht. Deshalb war es Küchle wichtig, mit dem Trainer den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Man will mit dem Litauer eine Klasse nach oben klettern, nach Holzkirchen wäre es für Sugzda sein zweiter Bayernliga-Aufstieg. Im Gegensatz zu den Spielerverlängerungen waren sich beide Seiten einig, erst einmal für die kommende Runde um ein Jahr zu verlängern. „Wir gehen einfach Schritt für Schritt“, sagt Küchle. Eine längerfristige Zusammenarbeit scheint möglich, Sugzda war bei seinen früheren Engagements in Holzkirchen (vier Jahre) Baldham-Vaterstetten (fünf) lange tätig. Ein weiterer Meilenstein ist die um ein Jahr verlängerte Zusammenarbeit mit Peter Beierkuhnlein. Der Co-Trainer wird auch in der kommenden Saison auf dem Platz stehen. Der 33-Jährige kam vom Regionalligisten SV Heimstetten und fand schnell seinen Platz in der Dreierkette. Von hinten heraus steuert Beierkuhnlein das Spiel und machte in seinen 25 Einsätzen (zwei Tore) den Eindruck, noch lange nicht zum alten Eisen zu gehören.  

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