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Drinbleiben: Das haben Georg Krojer und die SpVgg Mauern vor.

Kreisliga 2: Vorschau

Vötting hofft, Mauern zittert, Kirchdorf bebt

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Auf ein Neues! Am Wochenende nimmt auch die Kreisliga-Saison wieder Fahrt auf: In Freising gibt’s zum Aufgalopp gleich das erste Landkreis-Derby zwischen Attaching und Moosburg. Ob’s ein weiteres Jahr ohne Landkreis-Aufsteiger wird, muss sich zeigen. Ebenso, ob sich alle sechs Teams dem Tabellenkeller – gleich vier Vereine müssen heuer zittern – entziehen können. Wir werfen einen Blick auf den Auftakt der Freisinger Teams.

BC Attaching

„Alles neu“, lautet das Motto in der Freisinger Vorstadt. Mit Enes Mehmedovic haben die Attachinger einen neuen Coach verpflichtet, zudem gab’s auch in der Mannschaft eine gewisse Rotation. Entsprechend gemischt verliefen die Testspiele: Zum Abschluss kam die Elf beim Kreisklassen-Topteam Au nicht über ein 1:1 hinaus, gegen Bezirksliga-Absteiger Lohof hielten die Freisinger dagegen lange gut mit. Entspannt geht Spartenchef Sigi Brunnhuber deswegen ins erste Saisonspiel, das am Samstag (15 Uhr) gleich ein Derby gegen den TSV Moosburg bereithält. „Ich glaube, dass unser neuer Trainer eine ganz schlagkräftige Mannschaft hinbekommen hat“, berichtet Brunnhuber. Zwar mussten die Attachinger bereits die ersten personellen Rückschläge hinnehmen (mit Johannes Brunner und Christian Deuschle fallen zwei Neuzugänge, die vor dem Sprung in die Startelf standen, verletzt länger aus). Dennoch gehen die Vorstadtkicker optimistisch ins Premieren-Match, man sei sehr positiv gestimmt, so Brunnhuber. „Dennoch sind wir auch gewarnt, wir kennen die Moosburger seit Jahren, nach vorne sind sie bei Kontern immer gefährlich.“ Etwa die Gesslers oder auch Benedikt Wagner seien ganz starke Spieler.

TSV Moosburg

Mit Sorgen gehen die Neustadt-Kicker ins erste Saisonspiel beim BC Attaching und den kompletten August – unter anderem, weil der TSV personell ausgedünnt daherkommt. Mit Stefan Batinic und Michi Westermeier haben sich pünktlich zum Ligastart zwei Stützen in den Urlaub verabschiedet, überdies traf die Dreirosenstädter das Verletzungspech: Sowohl Florian Meier (Kreuzband) als auch Ömer Demirbas (muskuläre Probleme) fehlen längerfristig. „Da wäre mir zum Start ein anderer Gegner lieber gewesen“, erklärt Fußballchef Michael Amberger. Als technisch gute Truppe schätzen die Moosburger den BCA nämlich ein: „Die werden sicher gleich stark aufspielen“, schätzt Amberger. Insgesamt werde man sich in Moosburg eh gedulden müssen, „der August wird noch hart für uns – ab September wird’s dann besser.“

SVA Palzing

Gerüstet für ein weiteres Kreisliga-Jahr sehen sich die Ampertaler Kicker um Trainer Sepp Summerer. Durchaus erfolgreich sei die Vorbereitung verlaufen, lobt Pressesprecher Wolfgang Aumann, „unser Trainer war zufrieden mit der Beteiligung und auch die Ergebnisse haben gestimmt.“ Unter anderem stach ein 2:1-Sieg gegen Bezirksligist Kammerberg hervor. Für eine gute Vorbereitung könne man sich aber nichts kaufen, bemüht Aumann eine alte Fußballweisheit, „entscheidend werden die ersten fünf, sechs Spiele.“ Trotzdem wollen die Ampertaler gleich zum Start gut loslegen – gerade auch, weil die Stolpergefahr beim Auswärtsspiel bei Liga-Neuling Wörth (Sa., 15 Uhr) groß ist. Sicher alles probieren werde der Aufsteiger vor heimischem Publikum, „wir werden da aber dagegenhalten.“ Personell fehlt bei den Palzingern einzig Thomas Kaindl, der Abwehrchef sitzt noch eine Rotstrafe aus der Vorsaison ab.

SC Kirchdorf

Beim FC Lengdorf (Sa., 17 Uhr) startet die Ligapremiere für den einzigen Landkreis-Aufsteiger, der seit Jahren versucht hatte, in die Kreisliga zurückzukehren – und im Sommer nun endlich den Sprung gepackt hat nach acht Jahren Abstinenz. Deswegen sei die Stimmung natürlich super im Ampertal, berichtet Abteilungsleiter Stefan Lohmeier, „alle freuen sich auf das erste Spiel.“ Vor allem auch, weil sich die Elf von Trainer Andi Apold nun in der Kreisliga beweisen darf. Eine Liga, die seiner Mannschaft durchaus gelegen komme, zeigt Lohmeier auf, „denn wir treffen jetzt auf Gegner, die auch mitspielen wollen und nicht nur den Ball hoch und weit nach vorne hauen.“ Zwar hätten die Kirchdorfer zur Premiere nichts gegen ein Derby gehabt – etwa gegen Palzing – doch auch für Lengdorf sehen sich die Ampertaler gerüstet. Als sehr zweikampfstark schätzt Lohmeier den FCL ein, „das wissen wir aus der Relegation 2012 noch. Das haben die sicher auch auf dem Schirm.“

SpVgg Mauern

Ein Zitterjahr war das letzte für die Hallertauer Truppe um Fußballchef Alex Karl. Und dass es heuer anders werden wird, davon hat sich der Spartenchef längst verabschiedet. Zum einen ist die zweite Saison dem Volksmund nach meist die schwierigste, „zudem wirst du eine Aufholjagd, wie wir sie letztes Jahr hingelegt haben, kein zweites Mal schaffen“, unkt Karl. Erschwerend hinzu kommt, dass Trainer Volker Lippcke in der Vorbereitung aufgrund von Urlaub und Verletzten nie den ganzen Kader um sich scharen konnte, nur sechs bis sieben Mann waren regelmäßig da. „Deswegen“, verzieht Karl die Stirn, „erwarte ich eine noch schwerere Vorrunde als letztes Jahr.“ Dass es zum Start morgen (17 Uhr) gleich zum FC Schwaig und damit zum großen Favoriten geht, sieht Karl nicht als Problem, vielmehr vielleicht sogar als Vorteil. Ärgern möchte man den FC, und, so der Abteilungsleiter, „wir wollen da sein, wenn sie uns was anbieten.“

SV Vötting

Bereits am gestrigen Freitagabend ins neue Kreisligajahr gestartet sind die Kiesweiher-Buam aus Vötting mit dem Gastspiel beim Liganeuling aus Uttenhofen (das Ergebnis war erst nach Redaktionsschluss bekannt). Aus Landkreis-Sicht sind die Domstädter aber vielleicht das heißeste Eisen in dieser Saison. Viele trauen der Elf von Stifti Eckardt nämlich den Sprung an die Tabellenspitze zu. Abteilungsleiter Maxi Peschek bleibt entspannt, eine Saison ohne Sorgen strebe man an. „Und dann schauen wir, was drin ist.“

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