+
Einen schweren Stand hatte die SEF-Offensive um Goalgetter Andi Hohlenburger in Wasserburg.

Fußball - Landesliga

Vorentscheidung im Titelrennen: SE Freising in Wasserburg ohne Chance 

  • schließen

War’s das bereits für die Fußballer des SE Freising? Können die Lerchenfelder ihren Traum von der Bayernliga frühzeitig abhaken? Beim TSV Wasserburg verloren die Gelb-Schwarzen am Freitagabend das Top-Spiel der Landesliga Südost jedenfalls deutlich mit 0:3 (0:1) und sind damit gehörig ins Hintertreffen geraten, was die Meisterschaft und den direkten Aufstieg in die Bayernliga anbelangt.

Freising – Die Freisinger waren sich der Schwere der Aufgabe bewusst. Natürlich werde dieses Match noch keine endgültige Antwort auf die Titelfrage geben, hatte Abteilungsleiter Georg Appel im Vorfeld betont. Aber dieses Spiel könne zumindest eine Vorentscheidung herbeiführen. Nun wissen die Fußballer aus der Savoyer Au: Es wird viel Glück brauchen, wollen sie den TSV noch vom Platz an der Sonne vertreiben.

Der Wille sei zwar dagewesen, kommentierte der designierte Appel-Nachfolger Nils Haack nach der Partie. „Aber man hat deutlich gesehen, warum Wasserburg an der Tabellenspitze steht.“ Vor allem physisch offenbarte die junge Freisinger Truppe am Freitagabend im Wasserburger Altstadt-Stadion gehörige Defizite, „die waren immer einen Schritt schneller“. Am Ende – das mussten die Gäste auch neidlos anerkennen – bekamen die Freisinger vor 900 Zuschauern ihre Grenzen aufgezeigt. Aus dem Spiel heraus konnte sich der SEF keine einzige Chance erarbeiten. „Das war ein absolut verdienter Sieg“, bilanzierte Haack.

Taktisch hatte Co-Trainer Fabian Herrmann nach den zuletzt insbesondere defensiv eher mageren Auftritten gegen Simbach und Grünwald umgestellt und gegen Wasserburgs 53-Tore-Offensive eine Dreierkette installiert. 20 Minuten lang hielt der Defensivverbund des SEF. Dann übernahmen die Hausherren immer mehr das Kommando und gingen nach zwei Fehlversuchen verdient in Führung: Eine Flanke von links segelte an Freund und Feind vorbei ins Zentrum, wo Lucas Knauer überlegt abschloss (35.). Die Freisinger versuchten auf der Gegenseite, ihren Goalgetter Andi Hohlenburger zu bedienen, Zählbares sprang dabei jedoch nicht heraus.

Eiskalt erwischten die Wasserburger den SEF dann nach dem Wiederanpfiff: Mit einfachen Mitteln ließ sich die Freisinger Hintermannschaft düpieren – und so hatte Christoph Scheitzeneder nach einer präzisen Flanke wenig Mühe, das vorentscheidende 2:0 für den TSV zu erzielen (47.).

Damit war die Messe quasi gelesen. Der SEF konnte sich auch weiterhin nicht nennenswert in Szene setzen. Ein Freistoß von Florian Schmuckermeier versprühte ein wenig Torgefahr, dazu kam noch ein strammer Schuss von Domagoj Tiric. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Wasserburger Bastian Moell, der mit einem Kopfballtor in der Nachspielzeit den deutlichen Sieg für den verdienten Tabellenführer besiegelte.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Offensiv-Trio lässt es krachen
Die SpVgg Kammerberg hat beim 5:0-Sieg gegen den SV Dornach den vierten Sieg im sechsten Spiel nach der Winterpause eingefahren. Noch stehen die Kammerberger auf einem …
Offensiv-Trio lässt es krachen
SEF in der Fremde stark
Die Fußballer des SE Freising lassen doch noch nicht locker. Beim SV Erlbach siegte die Plabst-Elf am Karsamstag mit 4:1 (2:1) und bleibt damit weiter in Schlagdistanz …
SEF in der Fremde stark
Kläglicher Sommerkick
Der FC Moosburg taumelt der Kreisliga entgegen. Das Schlusslicht hat im Keller-Duell gegen den punktgleichen SC Grüne Heide mit 1:2 verloren und noch vier Spiele Zeit, …
Kläglicher Sommerkick
Tormaschine läuft wie geschmiert
Die Fünf-Plus-Kicker des VfB Hallbergmoos haben nachgelegt. Der Landesligist, der aktuell alles in Grund und Boden schießt, bezwang auch am Samstag den TSV Kastl 5:0 …
Tormaschine läuft wie geschmiert

Kommentare