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Er hat nichts verlernt: Andreas Hohlenburger (blaues Dress) stand nach langer Zeit wieder in der Anfangsformation – und machte prompt das 1:0.

Fußball

Wichtige Erkenntnisse und ein gutes Omen: SE Freising schlägt Moosinning

  • vonMatthias Spanrad
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Das 2:0 beim FC Moosinning war für den SE Freising der fünfte Sieg im sechsten Testspiel. Und das Beste: Ein Goalgetter meldete sich eindrucksvoll zurück.

Freising – Sollte es am kommenden Wochenende in der Landesliga Südost wirklich losgehen, scheinen die Fußballer vom SE Freising gerüstet. Mit 2:0 gewannen die Lerchenfelder am Samstag beim FC Moosinning, der in der Bezirksliga beheimatet ist.

Am Ende der Partie standen zwei Erkenntnisse: SEF-Goalgetter Andreas Hohlenburger hat nach seiner langen verletzungsbedingten Auszeit das Toreschießen nicht verlernt. Und die Truppe funktioniert auch als solche, wenn etliche Stammspieler nicht zum Zuge kommen und lieber bis zum Re-Start gegen den SV Erlbach fit werden sollen. Allerdings muss man resümieren: Etwas glücklich kam der fünfte Sieg im sechsten Testspiel dann doch zustande.

Andreas Hohlenburger trifft in bewährter Manier

Die Frage war schon, ob man das Toreschießen auch irgendwann verlernen kann. Über ein Jahr war es her, dass Hohlenburger zuletzt für den SE Freising getroffen hat. Seitdem war der 29-Jährige lange verletzt und konnte den Seinen nicht helfen. Gegen den FC Moosinning stand Hohlenburger nun zum ersten Mal wieder in der Startelf – und gab nach 26 Minuten gleich selbst die Antwort. Nach einem Querpass 20 Meter vor dem Tor vernaschte Hohlenburger – in seiner bewährten Manier – noch einen Verteidiger und zirkelte das Spielgerät über Mann und Maus hinweg in den Winkel. Wenig später hatte er sogar noch die Chance zum 2:0, dieses Mal verfehlte der SEF-Stürmer sein Ziel aber weit.

Mit der 1:0-Führung im Rücken ließen es die jungen Freisinger – viele U19-Nachrücker standen in der Startelf oder wurden eingewechselt – dann aber doch etwas zu sorglos angehen. Über weite Strecken diktierte der Ex-Landesligist das Geschehen, „Moosinning hat uns phasenweise richtig hergespielt“, monierte Trainer Alex Plabst. Der Bezirksligist ließ Ball und Gegner laufen und kombinierte gut und sehenswert, machte am Ende allerdings zu wenig aus seinen Möglichkeiten. Viele Bälle segelten weit über das Gehäuse von Keeper Boris Hrvacanin (wurde später durch Stammtorwart Patrick Negele ersetzt, der nach überstandener Verletzung sein Testspiel-Debüt feierte). 

SE Freising: Florian Härtel macht den Sack zu

Und so konnte der SEF letztendlich doch den Deckel auf den fünften Testspielsieg in Serie draufsetzen: Nach einem Chipball über die Abwehr war Florian Härtel auf und davon, köpfte den Ball über den herauseilenden FC-Schlussmann und schloss souverän ins leere Tor ab (63.). „Das Einzige, das gestimmt hat, war das Ergebnis“, sagte SEF-Coach Plabst.

Los geht’s am Samstag also mit dem Heimspiel gegen den SV Erlbach (15 Uhr) – jenes Team, gegen das Stürmer Andreas Hohlenburger zuletzt in einem Pflichtspiel getroffen hat. Vielleicht nicht das schlechteste Omen.

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