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Herakles-Coach Athanasios Mentis (M., blaues Poloshirt) führte seine Spieler zum Erfolg gegen den SC Unterpfaffenhofen.

Medeleanu: „ Bin mit Leistung meiner Jungs trotzdem zufrieden“

0:2 gegen Herakles: Aufsteiger SCUG verliert erstmals

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Am neunten Spieltag hat es den Aufsteiger aus Unterpfaffenhofen erwischt. Die Elf von Trainer Victor Medeleanu verlor mit 0:2-Toren gegen Herakles SV München.

Die „Upfer Buam“ bleiben auch nach der ersten Saisonniederlage Tabellenführer. Allerdings bleibt die Elf von Herakles-Trainer Athanasios Mentis, der die Mannschaft unter der Woche wieder übernahm, den Unterpfaffenhofenern auf den Fersen.

Auch bei einem Sieg gegen die Münchner Griechen wäre es am Samstag noch nichts mit dem von SCU-Vereinswirt Karalis Anastasios versprochenen 30-Liter-Fass Bier geworden – er hatte zur Bedingung gemacht, dass sie in den nächsten beiden Spielen sechs Punkte holen.

„Ich bin mit der Leistung meiner Jungs trotzdem zufrieden. Sie haben sich nie aufgegeben und bis zum Schluss gefightet“, sagte SCU-Trainer Medeleanu nach dem Spiel. „Unser Ziel war von Anfang an, die Klasse zu halten. Mit Leidenschaft und Teamgeist werden wir das meistern, davon bin ich überzeugt.“

Gedanklich noch nicht im Spiel, wurden die Gastgeber in der zweiten Spielminute eiskalt erwischt. Nach einem Eckstoß erzielte Paul Bejan das 1:0 mit dem Kopf. Die Medeleanu-Elf erholte sich nur schwer von dem frühen Gegentor. Selbst bei drei Eckstößen in Folge fand der Ball einfach nicht den Weg ins griechische Tor.

Mit seiner Nummer zehn war Mentis zur Pause überhaupt nicht einverstanden. „Wie viele Chancen brauchst du denn noch“, rief er ihm zu. Unter der Woche hat Mentis seinen Trainer Bozo Peric entlassen. „Der versteht die Spieler nicht. Ich bin seit 35 Jahren im Geschäft. Ich kenn‘ die Mannschaft am besten. Ich weiß, was sie drauf hat. Sie hat heute wie entfesselt gespielt. Gratulation an meine Spieler.“

Der Tabellenführer stemmte sich in den zweiten 45 Minuten gegen die drohende erste Saisonniederlage. Doch wirklich zwingende Chancen sprangen dabei nicht heraus. Mentis Sohn Spiridon, der für den urlaubenden Ex-Oberweikertshofener Keeper Georgios Blantis zwischen den Pfosten stand, musste sich nicht großartig beweisen.

Dagegen bekam SCU-Schlussmann Marius Anghelache deutlich mehr zu tun. Gegen das entscheidende 0:2 in der letzten Spielminute durch den Torschützen, der auch für das 1:0 zuständig war, war Anghelache machtlos. In der Nachspielzeit verhinderte der Keeper eine höhere Niederlage, als er einen Strafstoß abwehrte.

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