+
Erzielte den Siegtreffer für den SCO: Robert Kiefl

A-Klasse 1 Zugspitze: kompakt

Sieg in Unterzahl: SC Oberweikertshofen III schreitet weiter voran

  • schließen

Die dritte Garde des SC Oberweikertshofen ist die Mannschaft der Stunde: In Hechendorf blieb das Team zum vierten Mal in Folge ungeschlagen – und das nach teils deutlicher Schlappen in den Partien zuvor.  

TSV Türkenfeld - SC Malching 4:2 (1:1) 

Beinahe hätten sich die auf Rang zwei liegenden Türkenfelder gegen das Schlusslicht eine Blamage geleistet. Erst mit drei Treffern in den letzten zehn Minuten stellte Türkenfeld doch noch ein standegemäßes Ergebnis her. Davor roch es verdächtig nach einem Malchinger Überraschungssieg. Die Gäste waren durch Florian Lang bereits in der elften Minute durch einen Strafstoß in Führung gegangen. Zwar gelang Sebastian Schwab 20 Minuten später der Ausgleich für den Favoriten. Doch dann machten die Malchinger den Hausherren das Leben schwer. Erneut war es Lang, der die Malchinger vom zweiten Saisonsieg träumen ließ. Doch der Rückstand wirkte offenbar wie ein Weckruf für den Favoriten. Denn mit einer Willensleistung und dank dreier Treffer durch Jan Urbanek, Markus Winterholler und Fabian Holzleitner drehte der TSV die Partie doch noch.

FV Walleshausen - SV Adelshofen 0:3 (0:0)

Spät kam der wichtige Sieg für die Adelshofener im Kellerduell zustande. Dafür war er am Ende umso deutlicher. Eine Stunde lang bekamen die 80 Zuschauer in Walleshausen nichts zählbares zu sehen. Dann brach Luis Multerer mit dem 1:0 für den SV den Bann. Als Walleshausen sich zehn Minuten später durch eine Ampelkarte auch noch selbst dezimierte, war der Weg für zwei weitere Adelshofener Treffer durch Stefan Högenauer frei.

SV Haspelmoor - SV Mammendorf II 0:2 (0:0)

Nach dem Schlusspfiff war sich Haspelmoors Abteilungsleiter Heini Feigl sicher: „So ein Spiel darf man nie verlieren.“ Zwar begann die Partie ausgeglichen, doch nach 20 Minuten sah Feigl dann seine Elf klar am Drücker. „Wir hatten das Spiel in der Hand und haben uns zahlreiche zwingende Chancen erarbeitet“, sagte der Mooser Manager. „Aber wir waren einfach nicht in der Lage, sie zu vewerten. Und so kam es, wie es im Fußball oft kommt. Eine Standardsituation stellte den Spielverlauf auf den Kopf: Marcel Wupperfeld war der Nutznießer und brachte Mammendorf in der 82. Minute in Führung. Als Haspelmoor noch einmal alles nach vorne warf, folgte die endgültige Entscheidung. Maximilian Resl traf bei einem Konter zum 2:0 für die Gäste.

TSV Geltendorf - SpVgg Wildenroth 2:1 (0:0)

Einfach nicht gut sei die SpVgg Wildenroth gewesen, sagte deren Sprecher Jürgen Throm nach der Pleite. Und damit meinte er das Geschehen ab der 20. Minute. Denn eigentlich waren die Gäste gut ins Spiel gestartet. Doch dann brachen sie plötzlich ein. „Wir haben keine Zweikämpfe mehr gewonnen und zu viele Fehlpässe gespielt“, sagt Throm. Sebastian Graetz brachte Geltendorf mit zwei Treffern in Führung. Das Wildenrother Ehrentor durch Alexander Dotterweich fiel erst in der Nachspielzeit.

SC Schöngeising - RW Überacker 2:1 (1:0)

Über die Rechtmäßigkeit des Spielausgangs gingen die Meinungen bei den beiden Teams auseinander. Schöngeisings Abteilungsleiter Wolfgang Grillmeier sprach von einem verdienten Sieg und einem klaren Elfmeter zum 1:0 – der gefoulte Patrick Kohlmeier verwandelte selbst. Sein Gegenüber Andreas Frischmeier aus Überacker sah den Strafstoß dagegen eher als fragwürdig an. „Auf der anderen Seite haben wir einen klaren Elfer in der 85. Minute nicht bekommen.“ Froschmeier hätte ein Remis für das gerechte Ergebnis gehalten. Weil für die Rotweißen aber nur Lucas Eberl traf, für Schöngeising aber auch noch Benedict Gessele, jubelten am Ende die Hausherren.

TSV Hechendorf - SC Oberweikertshofen III 1:2 (1:1)

Mit nur zehn Mann hat der SC Oberweikertshofen seine jüngste Erfolgsserie in Hechendorf ausgebaut. Dabei liefen die Weikertshofener einem frühen 0:1 Rückstand hinterher (6.). Doch Martin Gschwandtner gelang noch vor der Pause der Ausgleich. Dann der Schreckmoment: Ausgerechnet der SCO-Torschütze leistete sich eine Notbremse und wurde vom Brucker Schiri Hamad Fahel mit Rot zum Duschen geschickt (56.). Doch in Unterzahl gelang Robert Kiefl der Siegtreffer.  

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

SV Kottgeisering verlängert Vertrag mit Uwe Slowik
Bereits vorzeitig hat Trainer Uwe Slowik seinen Vertrag beim Fußball-B-Klassisten SV Kottgeisering verlängert. Im ersten Jahr beim SVK schaffte Slowik mit der Mannschaft …
SV Kottgeisering verlängert Vertrag mit Uwe Slowik

Kommentare