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Traf in dieser Saison bereits 15 mal für den SV Prittriching: Tobias Lichtenstern

A-Klasse 1 Zugspitze: kompakt

SV Prittriching marschiert - TSV Türkenfeld gewinnt dramatisch

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Um den Relegationsplatz hinter Spitzenreiter Prittrichting entwickelt sich ein Hauen und Stechen. Beteiligt sind drei Landkreisvereine: Türkenfeld, Schöngeising und Wildenroth.

TSV Türkenfeld - SC Schöngeising 3:1 (1:1) 

Ein dramatisches Verfolgerduell bekamen die 50 Zuschauer in Türkenfeld zu sehen. Beim Stand von 2:1 zappelte das Leder zum vermeintlichen Schöngeisinger Ausgleich im Netz. Doch Schiedsrichter Hansjürgen Rinske vom SV Puchheim wertete den Treffer nicht, weil bei dem Distanzschuss zwei Schöngeisinger im Abseits standen und Türkenfelds Keeper Timo Beinhofer angeblich die Sicht nahmen. Sogar TSV-Coach Dieter Birkner erklärte: „Darüber kann man streiten.“ Am Ende machte Sandro Ciaramella bei einem Konter alles klar. Zuvor hatte Fabian Holzleitner doppelt für die Gastgeber getroffen. Das zwischenzeitliche 1:2 ging auf das Konto von Schöngeisings Martin Kaliner.

SV Prittriching - SV Adelshofen 5:0 (3:0)

Nichts zu melden hatten die im Tabellenkeller festhängenden Adelshofener beim Spitzenreiter. Schon nach vier Minuten war klar, wo die Reise ahingehen sollte: Prittrichting traf zum 1:0. Noch vor der Pause folgten zwei weitere Treffer. Nach einer Gelb-Roten Karte gegen Lukas Scherer wurde das Ergebnis noch deutlicher. In der Schlussminute sah auch noch ein Prittrichinger die Ampelkarte..

TSV Geltendorf - FC Aich II 0:0

Die Nullnummer hilft keinem: Geltendorf verlor den Anschluss an die Tabellenspitze, Aich rutscht auf Rang sieben ab. Die Gäste beendeten die Partie mit nur zehn Mann, nachdem Marcel Lorenz in der Nachspielzeit mit der Ampelkarte vom Feld musste. Obwohl Schiedsrichter Wolfgang Bertol (Gauting) weitere drei Minuten dranhängte, änderte das am Ausgang der Partie nichts mehr.

SV Haspelmoor - RW Überacker 0:2 (0:0) 

So ganz einig waren sich die beiden Klubs über die Rechtmäßigkeit des rot-weißen Sieges nicht. Gäste-Manager Andreas Froschmaier sprach von einem verdienten Erfolg, „bei dem wir schon in der ersten Halbzeit leichte Vorteile hatten“. Im zweiten Durchgang hätte seine Mannschaft den Sieg dann souverän nach Hause gespielt. Froschmaiers Gegenüber aus dem Moos sah das anders: Heinrich Feigl registrierte seine Heim-Elf über weite Strecken überlegen und haderte mit einigen strittigen Entscheidungen von Schiedsrichter Walter Brandl (Kissing). Was unstrittig ist: Eine Standardsituation brachte die Rotweißen auf die Siegerstraße. Nach einem Freistoß war Martin Maier zur Stelle. „Das war so einstudiert“, sagte Froschmaier. Einer schönen Kombination entsprang der zweite Treffer von Maximilian Libal, der letztlich auch die Entscheidung bedeutete.

FV Walleshausen - SC Malching 2:1 (0:0) 

Die Niederlage im Kellerduell bescherte den Malchingern die Rote Laterne. Nach der – freilich erwarteten – deutlichen Sparkassencup-Schlappe unter der Woche gegen die Bezirksliga-Truppe des SC Oberweikertshofen lieferte der SC in Walleshausen noch eine ereignislose erste Halbzeit ab. Doch mit dem Wiederbeginn deutete sich dann der Sieg des bisherigen Schlusslichts an. Zweimal musste Malchings Keeper Daniel Singer innerhalb von acht Minuten hinter sich greifen (50./58.). Ein Elfmetertreffer von Florian Lang brachte noch ein kleines Hoffnungsfünkchen, das aufgrund der kurzen noch verbleibenden Spielzeit von nur gut drei Minuten aber schnell wieder verglomm.

TSV Hechendorf - SpVgg Wildenroth 0:3 (0:2) 

Keine große Mühe hatten die Wildenrother in Hechendorf. „Das sind die Spiele, die man gewinnen muss, damit wir weiter vorne dran bleiben“, sagte SpVgg-Sprecher Jürgen Throm. Der hatte eigentlich nicht einmal an der mangelnden Chancenverwertung seiner Elf etwas auszusetzen: „Eigentlich hätten wir höher gewinnen müssen, aber wichtig sind die drei Punkte.“ Andreas Kerscher sorgte nicht nur für die frühe Führung (4.), sondern mit dem 2:0 kurz vor der Pause auch für die Vorentscheidung. Nach dem 3:0 durch Michael Mayr wurde die Wildenrother Defensive etwas nachlässiger und Hechendorf kam auch zu Chancen. „Die Mehrzahl hatten aber wir“, sagte Throm.

SC Oberweikertshofen III - SV Mammendorf II 2:0 (1:0)

Drei Mannschaften, drei Siege: Dieses Glücksgefühl hat es beim SC Oberweikertshofen schon lange nicht mehr gegeben. Den Weg zum dreifachen Triumph aller im Herrenspielbetrieb stehenden SC-Teams ebnete die dritte Garde bereits am Freitagabend mit dem Sieg gegen die Tabellennachbarn aus Mammendorf. Dabei mussten sie sogar mehr als eine halbe Stunde mit einem Mann weniger auskommen. Luis Huber hatte in der 57. Minute die Rote Karte kassiert. Doch da stand es bereits 2:0 für die Hausherren. Zum Helden des Spiels wurde Robert Kiefl, der beide SC-Tore erzielte.  

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