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Alles im Griff hatte Allings Referee Alexis Nana, wenngleich sein Elferpfiff nicht unumstritten war.

„Wir haben’s auch in der Höhe verdient gewonnen“

SC Maisach II beißt sich oben fest - deutlicher Erfolg beim FC Emmering II

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Mit 4:0 (3:0) beim FC Emmering II hat die Reserve des SC Maisach seine Favoritenrolle vor knapp 40 Zuschauern klar bestätigt.

Spielertrainer Markus Schneider traf zweimal. Die frühe Führung hatte Louis Stehle erzielt, den Schlusspunkt zum fünften Maisacher Sieg in Folge setzte Dominik Obermeier am Elferpunkt.

Erst so etwa ab der 70. Minute habe er sich etwas entspannen können, gestand Maisachs Schneider. „Man hat bei den Emmeringer zuletzt schon gesehen, dass sie schon auch zurückkommen können.“ Dabei hatten die Gäste, mit einer 3:0-Pausenführung im Rücken, das Geschehen während der gesamten zweiten Halbzeit gut im Griff. Allzu sehr verausgaben mussten sie sich jedenfalls im zweiten Durchgang nicht mehr. Denn bis auf zwei Situationen hatten die Emmeringer auch nicht mehr den Eindruck gemacht, dass eine Aufholjagd gelingen könnte.

„Wir haben’s auch in der Höhe verdient gewonnen“, stellte Schneider für die Maisacher fest. Für ihn und seine Mannschaft sei es aber wichtiger gewesen, dran geblieben zu sein am FC Puchheim, der am Freitagabend mit einem Sieg in Gernlinden vorgelegt hatte.. „Vom Aufstieg als Ziel sprechen wir aber trotzdem nicht“, beeilte sich Schneider festzustellen. „Oben mitspielen und die anderen so lange wie möglich ärgern, das klingt besser.“ Mit einer Kampfansage an die Puchheimer verband er das aber trotzdem: „Wir haben in der Rückrunde gegen die was gutzumachen.“

„Wir sind jetzt im Abstiegskampf“  

Nach derart selbstbewussten Tönen war Emmerings Trainer Stefan Hebding überhaupt nicht zumute. „Die Niederlage war verdient und auch, dass es an ihr überhaupt nichts zu rütteln gibt“, gestand er nach dem Schlusspfiff von Allings Schiedsrichter Alexis Nana ein. „Nur so hoch, das war nicht so in Ordnung.

Das machte Hebding daran fest, dass spielerisch seiner Meinung nach keine so großen Welten zwischen den beiden Mannschaften lagen, Deutliche Unterschiede sah er sehr wohl in der am Spieltag gezeigten Mentalität. „Da hatten die Maisacher klar einen Vorteil.“ Es sei auch daran erkennbar gewesen, dass der Gegner mit mehr Willensstärke in die Zweikämpfe gegangen sei. „Und der SC Maisach hat uns gezeig´t, wie effektiv man Möglichkeiten nutzen kann“, zog Hebding einen Vergleich, der ebenso nicht zugunsten seiner Mannschaft ausging.

Der hätte man in einem Zeugnis durchaus Bemühen bescheinigen können, doch allzu gefahrbringend waren die Aktionen nicht. Allenfalls an einer Hand waren die Situationen abzuzählen, an denen die zweitstärkste Hintermannschaft der Liga mitsamt ihrem Keeper Patrick Schmidt ein wenig ins Schwitzen gebracht wurde.

So taugte nicht einmal mehr der zum vierten Maisacher Treffer führende Elfmeter zum Diskussionsstoff. „Man muss ihn vielleicht nicht geben“, meinte Hebding. Aber wenn es zehn Minuten vor Schluss 0:3 stehe, müsse man sich nicht mehr aufregen. Doch Sorgen machen muss sich Hebding nach fünf sieglosen Begegnungen nacheinander schon. Der Blick auf die Tabelle machte ihm klar: „Wir sind jetzt im Abstiegskampf.“  

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