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Steuer- und Regeltechnik ist das Metier von Johann Loch. Nachdem der Hattenhofener Firmeninhaber dem SV Haspelmoor neue Trainingsanzüge spendiert hatte, verlief die Spielweise der A-Klassisten aber alles andere als gesteuert und geregelt, als die Elf von Trainer Jürgen Schamberger gegen dessen Ex-Verein aus Schöngeising antreten musste.

A-Klasse 1 kompakt

Schöngeisinger Doppelschlag reißt Haspelmoor aus allen Träumen

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Die A-Klasse 1 in der Übersicht.

Gruppe 1

SC Oberweikertshofen III - SC Malching 1:1 (1:1) – Mehr als nur einen mageren Punktgewinn hatte sich Weikertshofens dritte Garde gegen das Kellerkind aus Malching vorgenommen. „Aber wir haben nicht das umgesetzt, was wir wollten“, sagte SCO-Coach Florian Kiser. So stand bereits nach einer guten halben Stunde nach Treffern von Malchings Maximilian Sollinger und Weikertshofens Robert Kiefl das Endergebnis fest. Malchings Jonathan Reidel kassierte gegen seinen Ex-Club eine Viertelstunde vor Schluss die Ampelkarte. „Da hätten wir in Überzahl noch was drauflegen müssen“, so Kiser. Doch das gelang in der Partie mit vielen Fouls und Unterbrechungen nicht. Kiser: „Von unserer Leistung her müssen wir mit dem Unentschieden zufrieden sein.“

SV Prittriching - SV Mammendorf II 4:0 (2:0)– Nach der Pleite beim Spitzenreiter sitzt die Mammendorfer Reserve erst einmal im Tabellenkeller fest. Schon nach sieben Minuten waren die Verhältnisse klar abgesteckt: Prittrichting führte da bereits mit 2:0. Danach ließen es die Hausherren zunächst etwas ruhiger angehen, ehe sie nach der Pause noch zweimal trafen.

SV Adelshofen - SpVgg Wildenroth 2:2 (0:1)– Der oft umstrittene Augsburger Schiedsrichter Stefan Baumann stand auch diesmal im Brennpunkt. Sogar die Gastgeber gestanden ein, dass der Referee etliche Entscheidungen zu ihren Gunsten gegeben hatte, die man auch anders hätte pfeifen können. Die größten Aufreger: Zwei Tore pfiff Baumann den Wildenrothern zurück – einmal, weil er den Ball im Aus gesehen hatte. Beim zweiten Mal nahm er den Gästen einen Vorteil und entschied auf Strafstoß, den Wildenroths Felix Dischl prompt verschoss. Außerdem monierten die Gäste vor Adelshofens 1:1 ein Foul des Torschützen Luis Multerer. Markus Zeise hatte die SpVgg in Führung gebracht. Am Ende mussten die Gäste froh sein, dass Nils Hufschlag das Adelshofener 2:1 durch Lukas Scherer noch ausgleichen konnte. Das Urteil von Wildenroths Teamsprecher Jürgen Throm: „Es ist sicher nicht ganz das falsche Ergebnis.“

SV Haspelmoor - SC Schöngeising 2:3 (1:1)– Ein Doppelschlag der Schöngeisinger traf die Haspelmoorer mitten ins Herz. „Wir haben uns für ein gutes Spiel nicht belohnt“, klagte SV-Abteilungsleiter Heini Feigl. Zunächst waren aber die Gäste am Drücker und gingen durch Franco Geissler in Führung. „Dann haben wir Haspelmoor durch einen üblen Fehlpass zurück ins Spiel kommen lassen“, sagte Schöngeisings Sprecher Wolfgang Grillmeier. Nutznießer war Stephan Lais. Kurz nach Wiederbeginn erzielte Marco Kistler sogar die Führung für die Hausherren. Aber Bernhard Huber (78.) und Valentin Grundei (80.) rissen Haspelmoor aus allen Siegträumen.

FV Walleshausen - FC Aich II 1:1 (0:1)– Nicht unbedingt mit Ruhm bekleckerten sich die Aicher beim Schlusslicht. Zwar sorgte Tobias Steimel nach knapp 20 Minuten für die 1:0-Führung. Mehr Zählbares sprang für den FC im weiteren Verlauf aber nicht mehr raus – und das sollte sich rächen. Denn mit einem Treffer in der Schlussminute sicherten sich die Walleshausener doch noch den Punktgewinn.

TSV Hechendorf - RW Überacker 3:3 (1:1)– Trotz einer 3:1-Führung nach einer guten Stunde mussten sich die Rotweißen am Ende mit nur einem Punkt begnügen. Ein Strafstoß zehn Minuten vor Schluss samt Ampelkarte für den Übeltäter Martin Maier brachte den Hechendorfern doch noch den Ausgleich. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatte Dragos Jurca die Hechendorfer Führung egalisiert. Nach dem Seitenwechsel schossen Cosmin Badiu und Lucas Eberl die vermeintlich sichere Führung heraus, ehe die Hausherren ihre Aufholjagd starteten. Aufgrund zweier Pfostentreffer klagte Überackers Abteilungsleiter Andreas Froschmeier: „Normal müssen wir den Sack vorher zumachen“  ad

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