Aich beendet FCE-Aufstiegsträume

- VON ANDREAS GELLRICH Aich - Es war zwar kein fußballerischer Leckerbissen, doch das Nachbarschaftsderby zwischen dem FC Emmering und dem FC Aich war spannend bis zur letzten Sekunde. Nach der 1:2 (0:1)-Niederlage seiner Elf hat sich Emmerings Trainer Wastl Hartl von allen Aufstiegsträumen verabschiedet: "Das war`s dann wohl, aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen." Sein Aicher Kollege Marcus Schmidbauer freute sich dagegen über den fast schon perfekten Klassenerhalt: "Jetzt sind es fünf Punkte auf Herrsching, bei nur noch zwei Spielen. Das sollte reichen.<BR>

<P>Nach dem Schlusspfiff waren sich beide Trainer darüber einig, dass der Derby-Sieg verdientermaßen an die Aicher ging. "Die Gäste haben von der ersten Minute an geradlinigen und unkomplizierten Fußball geboten. Bis wir gemerkt haben, was Sache ist, waren wir schon 0:1 hinten", sagte Hartl und zollte damit der konzentrierten Vorstellung des FCA Respekt. <P>Emmering erarbeitete sich zwar eine optische Feldüberlegenheit, doch der Versuch, Aich mit spielerischen Mittel in die Knie zu zwingen, scheiterte an zu geringer Laufbereitschaft. Die erste gute Chance für den FCE bot sich Thomas Loder. Nach einem schönen Zuspiel auf die halbrechte Außenposition zog der Emmeringer Angreifer aus 16 Metern ab, scheiterte aber an Michael Stummbaum im Aicher Kasten. Sein Gegenüber, Florian Eckl, musste dagegen den ersten Torschuss passieren lassen. Marcus Schmidbauer trat einen 20-Meter-Freistoß an der Mauer vorbei ins Torwarteck. Eckl wirkte überrascht - der Treffer ging klar auf seine Kappe. <P>In der Folge entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel mit Chancen für beide Teams. Auf Emmeringer Seite setzte Alexander Boos einen Linksschuss knapp neben den Pfosten (25.) und bei Aich scheiterten Olaf Dickhoff per Weitschuss (33.) und Reiner Keckeis freistehend vor dem Tor (39.). Nach dem Seitenwechsel forcierte Emmering das Tempo und hatte durch Christian Scherer (53.) und einen Freistoß-Hammer von Martin Ufer (77.) zwei dicke Tormöglichkeiten. Zweimal bewahrte Stummbaum seine Elf jedoch vor dem Ausgleich. Als sich Ufer wenig später erneut das Leder zum Freistoß zurecht legte, musste sich der Aicher Keeper aber doch geschlagen geben. Wie an der Schnur gezogen zischte der Ball aus halbrechter Position an der Mauer vorbei zum 1:1 in die Maschen. <P>Der Jubel der Gastgeber war noch nicht verstummt, da schlug Aich zurück. Schmidbauer schnappte sich direkt nach dem Wiederanstoß den Ball und flankte gefühlvoll in den Emmeringer Strafraum. Dort war Reiner Keckeis einen Tick schneller als sein Bewacher am Ball und lupfte ihn zum Siegtreffer an Eckl vorbei ins Netz. <P></P>

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