Albtraum-Eigentor kostet fast den Sieg

- Der 3:1-Heimsieg gaukelt eine klare Dominanz des SC Oberweikertshofen vor - die es aber nicht gab. Zwar fing am Samstag alles optimal an für gastgebende Elf von Trainer Carsten Teschke gegen den SV Wackersberg an, aber es wurde ein hartes Stück Arbeit. Mit diesem Erfolg verabschiedete sich der SCO zunächst aus der Abstiegsregion, machte wichtigen Boden im Kampf um den Klassenerhalt gut.

Mit druckvollem Spiel wurde Wackersberg in die Defensive gedrängt. Dabei wäre mit etwas mehr Konzentration im Abschluss dem vom A-Klassen-Nachbarn VSST Günzlhofen gekommenen Tobias Knabenbauer fast das schnelle 1:0 gelungen. Spätestens nach dem Direktschuss von Michael Rösler, der knapp das gegnerische Tor verfehlte, roch es verstärkt nach dem Führungstreffer der Platzherren. Der fiel dann aber erst nach einer halben Stunde. Begünstigt durch einen schweren Abwehrfehler drang Knabenbauer in den Wackersberger Strafraum ein und spielte das Leder uneigennützig auf den mitgelaufenen Mario Pranjic ab. Der Rest war für den erneut gefährlichsten SCO-Angreifer reine Formsache. Die Teschke-Elf ließ nicht locker, schnürte die schwachen Gäste weiter in der eigenen Hälfte ein, bis zwei Minuten vor der Pause der Ex-Adelshofner Michael Rösler auf Vorlage vom Moorenweiser Klaus Schäffler das 2:0 markierte. Beide hatten danach noch weitere hochkarätige Chancen.

Nach diesen vorerst letzten Möglichkeiten gab die Teschke-Elf das Spiel aus der Hand. Der SCO bettelte regelrecht um den Anschlusstreffer. Die beste Chance vergab Wackersberg nach einem von Kapitän Thomas Rieder verschuldeten Foulelfmeter, den die Gäste über das Tor jagten. Auch als Wackersbergs Kapitän Kaltenhauser wegen Meckerns die Ampelkarte sah, blieben die in Unterzahl spielenden Gäste in ihren Aktionen weiter gefährlich. Als der oft völlig daneben stehende Unparteiische Richard Reischl aus Ampermoching erneut auf den Strafstoßpunkt zeigte, dabei Stefan Strohmayers Abwehr als Notbremse auslegte und ihm die rote Karte präsentierte, erhielt Wackersberg die zweite Chance zum Anschlusstreffer

Doch SCO-Torwart Robert Brauer faustete den Elfer ins Feld zurück, machtlos war er allerdings gegen Christian Wiesmeiers Schuss, der beim Versuch, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern, genau ins Kreuzeck des eigenen Tores versenkte, unerreichbar für jeden Torhüter der Welt. Doch Pranjic ließ sein Team nicht hängen und sorgte nach einem Traumpass von Schäffler mit spielerischer Leichtigkeit für den 3:1-Endstand.

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