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B-Klasse: Trotz Herzkasperl-Fehler - Kottgeisering wieder Erster

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Von: Andreas Daschner

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Uwe Slowik SV Kottgeisering
Uwe Slowik SV Kottgeisering © Verein

Nachdem Eichenaus Reserve unter Woche vorgelegt hatte, stand Kottgeisering beim Derby in Schöngeising unter Zugzwang.

Fürstenfeldbruck - Mit einem 4:3-Sieg gelang der Mannschaft von Coach Uwe Slwoik aber der Sprung zurück an die Tabellenspietze der B-Klasse 1.

B-Klasse 1

SC Schöngeising II - SV Kottgeisering 3:4 (2:2) – Langsam scheint es zum Standrad zu werden, dass die Kottgeiseringer erst einmal mit zwei Toren im Rückstand liegen müssen, ehe sie ihre Partien doch noch gewinnen. Auch in Schöngeising gingen die Hausherren durch Treffer von Darsey Sehu und Paul Härtwig mit 2:0 in Führung. „Beide Tore waren hergeschenkt“, sagt Kottgeiserings Coach Uwe Slowik und sprach von Abwehrfehlern Marke „Herzkasperl“. Doch dann kam der große Auftritt von Max Sanktjohanser, der den SV mit drei Treffern in Führung schoss. Das Zittern war dann aber noch nicht vorbei: Erneut Sehu glich noch einmal für Schöngeising aus, ehe Michael Schilling doch noch den Sieg der Gäste fix machte.

B-Klasse 2

GW Gröbenzell - SV Germering II 4:1 (2:1) – Kaum einen Grund zum Meckern fand Gröbenzells Coach Florian König über die Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben über 90 Minuten überlegen gespielt, aber halt nur vier Tore geschossen.“ Abgesehen von der Effektivität war König aber rundum zufrieden – auch mit der Abwehrarbeit. „Wir haben keine nennenswerten Chancen zugelassen.“ Das Gegentor resultierte aus einem Strafstoß, der den GWG-Coach auch nicht mehr unglücklich stimmen konnte. „So ein Foul kann schon mal passieren“, meinte er milde gestimmt. Die Tore für Grünweiß erzielten Jonas Hansen, zweimal Dominik Hiebel und Fabian Stiening. Den Elfer zum zwischenzeitlichen 1:1 für Germering verwandelte Hasan Kurban.

B-Klasse 3

TSV Geltendorf II - SV Althegnenberg 0:0 – Wenig Erbauliches bekamen die Zuschauer in Geltendorf zu sehen. Beide Mannschaften lieferten ein recht durchwachsenes Spiel ab, was Althegnenbergs Coach Marcel Aue auch entsprechend selbstkritisch wertete: „Wir haben überhaupt keinen Zug in unser Spiel bekommen.“ Biss, Kampfkraft und der Hunger, doch noch den Sieg einzufahren, hätten gefehlt. Gut zu sehen auch an einer entscheidenden Szene, als der SV einen Strafstoß vergab. Ansonsten gab es viel Mittelfeld-Geplänkel, bei dem sich auch Geltendorf nicht besonders hervor tat und sich keine Chancen erspielte. Aue: „Wir müssen jetzt nach vorne schauen und die nächsten Spiele gewinnen.“  (ad)

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