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VSST Günzlhofen: Verletzung des Kapitäns stürzt die Abwehr ins Chaos

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Serkan Türkcan: Als er verletzt vom Platz musste, begann das Unglück für den VSST.
Serkan Türkcan: Als er verletzt vom Platz musste, begann das Unglück für den VSST. © VSST Günzlhofen

Einen Freitagabend zum Vergessen haben die Aufsteiger aus Günzlhofen erlebt. Beim SV Manching kam der VSST mit 2:8 unter die Räder.

Günzlhofen – Dabei hatte die Elf von Spielertrainer Qemajl Beqiri eine Halbzeit lang auf Augenhöhe agiert und wäre beinahe mit der Führung in die Kabine gegangen. Doch es kam ganz anders. Gerade einmal 60 Zuschauer verfolgten die torreiche Abendbegegnung in Manching. Knackpunkt für die Niederlage, da waren sich Beqiri und VSST-Präsident Mario Küpper einig, war der Ausfall von Kapitän Serkan Türkcan, der in der 40. Minute verletzt vom Feld musste. Zu diesem Zeitpunkt führte der Aufsteiger aus Günzlhofen noch durch einen Treffer von Hakan Özdemir mit 1:0 (19.). Aber kaum war Defensiv-Organisator Türkcan vom Platz, fiel schon das 1:1 durch Abdel Abou-Khalil (40.). Und damit nicht genug: Quasi mit dem Pausenpfiff ging Manching auch noch durch Baha Asici in Führung.

Auch nach der Rückkehr beider Mannschaften aufs Feld war die VSST-Abwehr weiter unorganisiert. Manching nutzte das gnadenlos aus und zog durch Treffer von David Meier (56.), Anastasios Porfyriadis (60.) und nochmals Meier (61.) auf 5:1 davon. „Hinten wird viel zu viel Klein-Klein gespielt“ kritisiert VSST-Vize Franz Ostermeier die Spielweise seiner Kicker. „Wir haben den Manchingern damit mindestens fünf Tore aufgelegt.“

In der Schlussviertelstunde wird‘s richtig bitter

Über den zweiten Treffer von Özdemir zum 2:5 konnten sich die Günzlhofener nicht mehr wirklich freuen. Zumal Manching in der Schlussviertelstunde durch Rainer Meisinger (74.), Mamadou Diallo (78.) und Valerii Rohozynskyi (84.) auf 8:2 erhöhte.

VSST-Präsident Küpper hatte die Niederlage wohl schon ein wenig geahnt, denn im Vorfeld hatte er Manching zum Topfavoriten in der Liga erklärt. Auch Trainer Beqiri erkennt die Stärke der Gastgeber neidlos an. „Die Qualität war zu groß für uns.“ Man müsse den mit Spielen vollgepackten August überstehen, dann hofft er, dass es besser werde für seine Elf. „Das ist doch der pure Wahnsinn“, schimpft Ostermeier, über den Terminplan des Verbandes im Ferienmonat. „Da muss man fünf Spiele ansetzen, das ist doch Irrsinn.“ (Dieter Metzler)

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