1. Startseite
  2. Sport
  3. Amateurfußball
  4. Landkreis Fürstenfeldbruck

VSST Günzlhofen: Rumpftruppe unterliegt Feldmoching - „Es war klar, dass wir Lehrgeld zahlen müssen“

Erstellt:

Kommentare

Qemajl Beqiri, Trainer des VSST Günzlhofen
Qemajl Beqiri VSST Günzlhofen © VSST Günzlhofen

Die Sorgenfalten beim Aufsteiger aus Günzlhofen werden immer tiefer. Mit einer Rumpf-Truppe verlor der VSST sein drittes Bezirksliga-Spiel.

Günzlhofen – Zu Hause unterlag das Team von Spielertrainer Qemajl Beqiri mit 1:4 (0:2) der SpVgg Feldmoching. Aber noch ist VSST-Präsident Mario Küpper nicht verzweifelt. „Es war uns von Anfang an klar, dass wir Lehrgeld zahlen müssen.“ Als Hauptursache macht Küpper die Urlaubszeit und die vielen verletzungsbedingten Ausfälle aus. „Nicht nur die ganze Abwehr fehlt, sondern uns fehlen auch entsprechende Alternativen.“ So ist Beqiri gezwungen, Spieler auf Positionen einzusetzen, die sie nicht gewohnt sind. „Wenn Spieler wie Qendrim Beqiri oder Serkan Türkcan fehlen, kann die Mannschaft diese Ausfälle nicht kompensieren“, so der VSST-Präsident.

Begünstigt durch einen Abwehrfehler der neuformierten VSST-Hintermannschaft gelang Feldmoching durch Mehmet Köse das 1:0 (23.). Kurz vor der Pause erhöhte die SpVgg durch Triumf Gudaci (44.) auf 2:0. Dabei hatte Spielertrainer Beqiri kurz zuvor eine hundertprozentige Chance zum 1:1-Ausgleich. „Die muss er einfach machen“, so Küpper. Aber der VSST steckte nicht auf und kam drei Minuten nach dem Wiederanpfiff durch Beqiri zum 1:2-Anschlusstreffer.

Umstrittener Elfmeter bringt die Vorentscheidung

Der Ausgleich lag in der Luft – bis der Unparteiische das harmlose Klammern eines Günzlhofeners im Strafraum ahndete und auf Strafstoß entschied. „Eine sehr fragwürdige Entscheidung“, sagt Küpper. Osman Öztürk versenkte zum 3:1 für Feldmoching. Das Spiel war entschieden, zumal auch noch Kelvin Gomez vom Schiri eine Zehn-Minuten-Strafe aufgebrummt bekam. Die Gäste trafen derweil noch einmal durch Ümit Arik zum 4:1-Endstand (85.).

Trotz des Fehlstarts wollen die Günzlhofener nicht aufgeben. „Wenn bei uns wieder alle an Bord sind, sehe ich die Liga nicht als hoffnungslos für uns an“, sagt Küpper. „Ich glaube fest daran, dass wir unsere Erfolge noch einfahren.“ (Dieter Metzler)

Auch interessant

Kommentare