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Oberweikertshofen beendet Heimfluch - „Endlich ist der Knoten geplatzt“

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Von: Andreas Daschner

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Artistischer Jubel: Alexander Greif (links) feierte das Tor zum 2:0 mit einer Turneinlage.
Artistischer Jubel: Alexander Greif (links) vom SC Oberweikertshofen feierte das Tor zum 2:0 mit einer Turneinlage. © Peter Weber

Kollektives Aufatmen in Oberweikertshofen: Die Mannschaft von Trainer Günter Bayer hat gegen Hertha München gleich zwei Baustellen auf einmal beendet.

Oberweikertshofen – Das 4:0 war zum einen der lang ersehnte zweite Heimsieg. Und zum ersten Mal blieb der Dorfklub in dieser Saison ohne Gegentor. „Wir haben ja ein paar Anläufe gebraucht, bis es geklappt hat“, sagte Bayer nach dem Spiel über den zweiten Erfolg im Waldstadion. Dafür geriet dieser zu einem Spektakel. Die 120 Zuschauer gingen jedenfalls hochzufrieden nach Hause – zumindest sofern sie Anhänger des SCO waren.

Wenn man denn unbedingt ein Haar in der Suppe suchen wollte, dann fand man es darin, dass die Weikertshofener nicht schon viel früher 4:0 führten. Allerdings zielten sie bei einigen Großchancen immer wieder genau auf Gästekeeper Andreas Fukerider, der einige Paraden aufwies, zu denen er wenig selbst beigetragen hatte. So blieb es zunächst bei den Toren von Anestis Karympov und Alexander Greif.

Verletzte kehren in den Kader zurück

„Es stand lange 2:0“, konstatierte auch Bayer. Ein gefährliches Ergebnis. „Da fällt dann manchmal eine Standardsituation rein und dann fängt man das Zittern an.“ Doch dieses Mal nicht. Und so war Halbzeit zwei eher davon geprägt, dass Bayer seinen Rekonvaleszenten Spielzeit geben konnte. Marwane Gobitaka, Mayande Sall, Patrick Lapper und mit Abstrichen auch Michael Arndt – er hatte zuvor schon drei Kurzeinsätze – kehrten alle nach mehr oder weniger langen Ausfallzeiten zurück. „Meine Möglichkeiten werden durch die Rückkehrer größer“, freut sich Bayer.

Vor allem Arndt spielte sich mit dem Treffer zum 3:0 und der Vorlage zu Salls 4:0 in den Vordergrund. „Endlich ist der Knoten geplatzt“, sagte der Außenverteidiger nach dem Sieg – zumal der SCO auch zuvor zuhause schon gut gespielt habe. Nur belohnt hatte sich der SCO bislang zu selten – anders als nun gegen Hertha. „Ein schönes Spiel“, urteilte Arndt – und freute sich, „dass ich der Mannschaft mit einem Tor und einem Assist helfen konnte.“ (Andreas Daschner)

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