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Mit Traumtor an die Spitze: Oberweikertshofen ist jetzt Tabellenführer

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Von: Andreas Daschner

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Fabian Friedl traf für den SC Oberweikertshofen nach einer einstudierten Freistoßvariante.
Fabian Friedl traf für den SC Oberweikertshofen nach einer einstudierten Freistoßvariante. © SC Oberweikertshofen

Der SC Oberweikertshofen hat die Tabellenführung übernommen. Möglich machte das ein 3:0 (2:0)-Sieg gegen Berg.

Oberweikertshofen – Denklingen und Raisting patzten beide, sodass der SCO an ihnen vorbeiziehen konnte. Dabei war das 3:0 für die Gäste vom Starnberger See noch schmeichelhaft. „Wir hätten auch 5:0 oder 6:0 gewinnen können“, sagt Fabian Friedl, der mit dem dritten Treffer das vielleicht schönste Tor des Spiels erzielt hatte. Nach einer schönen Freistoßvariante nagelte er das Leder aus rund zehn Metern genau unter die Latte. „Natürlich studieren wir diese Standards im Training ein“, sagte der Torschütze. „Das war eine von vielen Varianten“, betonte er mit einem Augenzwinkern.

Dass die Weikertshofener nun mit vier Siegen in Folge auf Tabellenplatz eins gestürmt sind, liegt auch am Teamgeist, wie Friedl sagt. „Wir verstehen uns alle einfach super.“ Dass neben Friedl nur noch Maximilian Schuch per Abstauber und Mayande Sall für den SCO getroffen haben, lag vor allem an einem Mann: Bergs Torhüter Markus Hartmannsgruber verhinderte ein völliges Debakel für die Gäste. Er parierte einen – ohnehin umstrittenen – Strafstoß von Marwane Gobitaka und hielt auch sonst mit sensationellen Paraden, was zu halten war.

„Der Torwart war überragend und hat sich in der einen oder anderen Situation auch das nötige Glück verdient“, musste auch SCO-Coach Günter Bayer anerkennen. Viel lieber hätte er es freilich gesehen, wenn seine Mannschaft „mit einem vierten Tor mehr Ruhe ins Spiel bekommen hätte“. Am Ende wollte Bayer aber nicht nörgeln. „Es war ein super Spiel und wieder zu Null“, sagte er. Dass das mit dem Sprung an die Spitze belohnt würde, wusste er da noch nicht. Raisting spielte erst am Sonntag. (Andreas Daschner)

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