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SC Unterpfaffenhofen: Upfer Buam verteilen gegen Hertha München zu viele Geschenke

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Ins Straucheln gerieten die Kicker des SC Unterpfaffenhofen (in Rot) im Heimspiel gegen Hertha München.
Ins Straucheln gerieten die Kicker des SC Unterpfaffenhofen (in Rot) im Heimspiel gegen Hertha München. © Dieter Metzler

Gar nicht zufrieden waren die Verantwortlichen des SC Unterpfaffenhofen nach der Niederlage gegen den FC Hertha München.

Germering – „Wir waren heute nicht wach, nicht präsent, einfach nicht gut“, sagte Unterpfaffenhofens Trainer Franco Simon nach der 1:2-Niederlage gegen FC Hertha München. „Wir schenken einfach immer alles her“, zeigte sich auch Sportdirektor Jürgen Kapfer enttäuscht von dem Auftritt der Upfer Buam am Samstagmittag.

Die Münchner finden von Anfang an besser ins Spiel

Hertha war von Beginn an aufgeweckter und spritziger unterwegs. Und so bewahrte Keeper Fatih Özcakir gleich zu Beginn mit einer Glanzparade die Upfer Buam vor einem schnellen Rückstand. Danach lieferten sich beiden Mannschaften eine hektische Auseinandersetzung. Spieler und Trainer plärrten über den Platz, eigentlich einer Bezirksliga-Partie unwürdig.

Im Spielaufbau hatte der SCU riesige Probleme, da Hertha ein enormes Pressing spielte, was der Simon-Elf überhaupt nicht behagte. Doch völlig überraschend ging der SCU durch einen Direktschuss von Tobias Harmatiuc mit 1:0 (35.) in Führung, was den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Kapitän Konrad Wanderer vergab gleich nach dem Wiederanpfiff das 2:0, als er zu überhastet den Ball über den Kasten von Hertha jagte.

Doppelschlag bricht den Widerstand der Upfer Buam

Das hätte noch eine Vorentscheidung zugunsten der Upfer Buam sein können. Doch es kam umgekehrt. Einen Eckstoß versenkte der Ex-Brucker John Edebiri per Kopf zum mehr als verdienten 1:1-Ausgleich. Die Upfer Buam hatten sich von dem Ausgleich noch nicht richtig erholt, da zappelte der Ball zum zweiten Mal im SCU-Tor.

Und dabei blieb es. Bis zum Schlusspfiff schaffte es der SCU einfach nicht, die Gäste so unter Druck zu setzen, dass ihnen Fehler unterliefen. Die beste Chance, zumindest den Ausgleich zu erzielen, vereitelte Hertha-Schlussmann Andreas Fukerider, als er einen Ball des eingewechselten Maximilian Braun zur Ecke klärte. (Dieter Metzler)

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