Überlegen: Der SC Unterpfaffenhofen (rote Trikots) schlug Wolfratshausen mit 3:1.
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Siegessichere Upfer Buam: Wie hier gegen Wolfratshausen gewann der SC Unterpfaffenhofen auch gegen Großhadern. (Archivfoto)

Upfer Buam melden sich zurück

SC Unterpfaffenhofen mit drittem Saisonsieg gegen Großhadern - Simon: „stärkste Halbzeit überhaupt“

  • VonDirk Schiffner
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Im Kampf gegen den Klassenerhalt: Der SC Unterpfaffenhofen gewinnt zuhause 4:2 gegen den TSV Großhadern, nach einer starken ersten Halbzeit.

Germering – Ein Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt hat der SC Unterpfaffenhofen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Franco Simon gewann gegen den TSV Großhadern mit 4:2 (4:0). Dabei reichte den Upfer Buam eine starke erste Halbzeit, um den dritten Saisonsieg einzufahren. „Das war die bisher stärkste Halbzeit überhaupt“, lobte Simon. „Wir haben sehr diszipliniert gespielt, sind gut gestanden, waren ballsicher und haben gut kombiniert.“

Von der ersten Minute an waren die Unterpfaffenhofener auf Betriebstemperatur. Tim Schneckenburger eröffnete nach sechs Minuten den Torreigen. Einen Schuss von Konrad Wanderer konnte Großhaderns Schlussmann Fabio Gossler zwar abwehren, gegen den Abstauber von Schneckenburger war er dann aber machtlos. Die frühe Führung gab Sicherheit, meinte Simon.

SC Unterpfaffenhofen reicht überragende erste Halbzeit

Mit großem Selbstvertrauen ließen die Upfer Buam den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren, um ihn dann im richtigen Moment hinter die Kette zu spielen. Beim 2:0 hebelte Torschütze Florian Grasl mit einem einfachen Doppelpass mit Konrad Wanderer den Großhaderner Defensivverbund aus (29.). Zehn Minuten später gab Jakob Zißelsberger den Vorbereiter.

Einmal in Torlaune durften die 80 Zuschauer im Waldstadion wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff von Referee Christian Böckl (Höslwang) ein viertes Mal jubeln. Großhaderns Dominik Schamberger lenkte das Spielgerät unglücklich über die eigene Torlinie.  

„Diese Glück haben wir uns erarbeitet“, meinte Simon. Nach der Pause ließen die Upfer Buam die letzte Konsequenz vermissen. Nach einer Stunde kamen die Gäste zum Anschlusstreffer. So richtig brenzlig wurde es aber nicht mehr. Das 4:2 in der Nachspielzeit sei zwar „ärgerlich“ (Simon), änderte aber am Sieg des Sportclubs nichts mehr.

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