Die Teams aus Mammendorf und Günzlhofen (grüne Trikots) im Kreisliga-Derby.
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Um jeden Ball kämpften die Teams aus Mammendorf und Günzlhofen (grüne Trikots).

In einem guten Derby muss sich Mammendorf mit 1:3 geschlagen geben

Derby gegen Mammendorf: Blitzstart bringt Günzlhofen auf Siegstraße

  • VonDieter Metzler
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150 Zuschauer verfolgten das Derby zwischen Mammendorf und Günzlhofen. Sie erlebten ein gutes Kreisligaspiel mit einem am Ende verdienten 3:1-Sieg der Gäste vom VSST.

Mammendorf - So langsam scheinen die Aufsteiger aus Günzlhofen ihren Fehlstart abgehakt zu haben. Es dauerte keine Minute, bis Kelvin Gomez jubelte. Mit einem halbhohen Schuss aus zwölf Metern überwand er SVM-Keeper Marcel Kröner. Doch Mammendorf zeigte sich wenig geschockt von der Blitzführung des VSST. Schon mehr erschrocken war die Mannschaft, als sich wenig später Kapitän Daniel Haumayr verletzt am Boden krümmte und mit Verdacht auch Kreuzbandriss nicht mehr weiterspielen konnte. Doch auch den Ausfall schienen die Gastgeber zu verkraften, denn sie wurden stärker. Folgerichtig fiel – wenn auch etwas überraschend – das 1:1 durch Julian Hoffmann, der den etwas zu weit vor seinem Kasten stehenden VSST-Schlussmann Nico Theiß mit einem Heber überwinden konnte.

„Es ist allerdings unfassbar, wie viele Torchancen wir vergeben haben.“

 Trainer Felix Mayer

Bis zur Halbzeitpause des gut leitenden Referees Yunis Widholz (Söcking) waren die Mammendorfer die spielbestimmende Mannschaft, ohne daraus etwas Zählbares zu schaffen. Zu Beginn der zweiten 45 Minuten war der VSST wieder wacher. Nachdem zunächst ein Treffer von Ahmet Dirik keine Anerkennung wegen Abseits fand, war erneut Gomez zur Stelle und erzielte das 2:1 für den Gast aus Günzlhofen. Die beste Ausgleichschance hatte Johannes Eberle, der aus kurzer Distanz aber an Nico Theiß scheiterte. Dem unermüdlich rackernden Ahmet Dirik gelang schließlich in der Nachspielzeit das 3:1.

„Es wurde schwierig nach der Blitzführung“, meinte Mammendorfs Trainer Felix Mayer. Er hat gegenüber der Vorwoche eine deutliche Leistungssteigerung beobachtet. „Doch sieben Verletzte zu kompensieren, das kann man nicht.“ Aufgrund einer starken zweiten Halbzeit, so VSST-Trainer Qemajl Beqiri habe seine Mannschaft verdient gewonnen. „Es ist allerdings unfassbar, wie viele Torchancen wir vergeben haben.“ (Dieter Metzler)

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