Desolate Leistung: Für Aich beginnt nun der Abstiegskampf

- 1:5-Klatsche zu Hause gegen die TSG Pasing

VON ANDREAS GELLRICH Aich - Nach einer desolaten Vorstellung gegen die TSG Pasing und der logischen 1:5-Klatsche im heimischen Sportpark, steckt der FC Aich nun mittendrin im Abstiegskampf. Der verletzte Spielertrainer Thomas Stehle musste dabei tatenlos von der Seitenauslinie mitansehen, wie seine Schützlinge phasenweise regelrecht auseinander genommen wurden. Dabei begannen die Hausherren gar nicht schlecht und hatten nach acht Minuten die tausendprozentige Chance, frühzeitig in Führung zu gehen. Eine Ecke von Patrick Hahn stiftete Verwirrung im Pasinger Strafraum, doch sowohl Klaus Spieleder als auch Michael Kellerer brachten das Leder nicht an der vielbeinigen TSG-Abwehr vorbei im Tor unter. Mit einem Kopfball, der knapp am Tor vorbei strich, vergab Reiner Keckeis wenig später eine weitere hochkarätige Chance.

Die Gäste agierten cleverer und profitierten in der Folge von einer völlig verunsicherten FCA-Defensive. Erst stürmte Thomas Mayer nach einem Abschlag seines Keepers Thomas Wittmann der gesamten Abwehr davon und versenkte das Leder im Aicher Tor. Dann segelte ein 40-Meter-Freistoß des Ex-Germeringers Michael Kampinski an Freund und Feind vorbei und Christian Bernhard hatte keine Mühe, den Ball aus knapp vier Metern per Kopf ins Tor zu befördern. Fast identisch das 0:3 kurz vor der Pause. Erneut flog ein hoher Ball in den Aicher Strafraum und die Abwehrspieler samt Torwart rannten am Ball vorbei. Mayer konnte dann das Leder ohne Probleme im leeren Tor unterbringen. Als sich Andreas Heinzinger unmittelbar nach der Pause einen Fehlpass am eigenen Strafraum leistete und erneut Mayer allein auf Wiedmann zustürmte, schien sich das Debakel für Aich endgültig anzubahnen. Diese Chance vergab Mayer zwar noch, doch in der 73. Minute stürmte er seinem Gegenspieler Tobias Badstöber auf und davon und knallte das Leder zu seinem dritten Treffer in die Maschen.

Hätte die TSG in der Folge ihre Chancen genützt, wären in der Schlussphase noch mehr Tore als das 0:5 durch den eingewechselten Erdal Yilmaz und das 1:5 durch Olaf Dickhoff gefallen. Aber Pasing vergab zunächst mit fünf Mann auf das Aicher Duo Badstöber/Wiedmann zustürmend und zielte zudem durch Bernhard am leeren Tor vorbei.

Da fällt es auch kaum ins Gewicht, dass Michael Stannecker (73.) und Klaus Spieleder (74./87.) noch Großchancen für Aich vergaben, mehr als Ergebniskosmetik hätte es sowieso nicht bedeutet. Viel schwerwiegender könnte sich der Abgang von Präsident Anton Huber auswirken (siehe Bericht auf Seite 8).

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