Diese Blamage juckt keinen mehr

- Oberweikertshofen - Nachdem der SC Oberweikertshofen den Klassenerhalt sicher in der Tasche hatte, sollte zum versöhnlichen Saisonabschluss eigentlich der Druck weg gewesen sein. Damit schien der Elf allerdings auch jegliche Motivation abhanden gekommen zu sein. Beim letzten Auftritt in Aubing blamierte sich der SCO bis auf die Knochen und kehrte mit einem 0:5 zur Abschlussfeier ins Vereinsheim zurück. "Für uns ist der Nichtabstieg ein gutes Ende", steckte Fußball-Abteilungsleiter Michael Weindl die Niederlage locker weg.

Mit nur 13 Spielern war das Team nach Aubing aufgebrochen. Selbst ein Ersatzkeeper stand nicht zur Verfügung, was sich im Spiel noch rächen sollte. Auch Michael Weindl ersparte sich die Reise in die bayerische Landeshauptstadt. Er betreute die zweite Mannschaft, die als frisch gekürter B-Klassen-Meister beim Zweiten in Aich antrat (2:2).

Dass sich die Aubinger Platzherren in einer sehr fairen Begegnung mit fünf Treffern von ihrem Anhang in die Sommerpause verabschieden konnten, dazu trugen allerdings auch die Gäste aus dem Brucker Landkreis bei. Der SCO tat einfach zu wenig für die Offensive und besaß dementsprechend auch zu wenige Spielanteile. Beim Aubinger Führungstreffer räumte der angeschlagen ins Spiel gegangene Schlussmann Robert Brauer allerdings später eine Mitschuld ein. Ebenso beim 2:0 in der 45. Minute durch Mayer.

Zum zweiten Abschnitt blieb Brauer in der Kabine. Weil kein gelernter Stellvertreter dabei war, musste Stürmer Tobias Knabenbauer zwischen die Pfosten. Der baumlange Offensivmann machte seine Sache trotz drei weiterer Gegentreffer sogar ganz ordentlich.

Bevor die Münchner Vorstädter ihren Anhang mit der Trefferflut erfreuten, vergab Fritz Steinacher zum Ende seines halbjährigen Aushilfs-Gastspiels in Oberweikertshofen das Ehren- und Abschiedstor. Der 39-Jährige kehrte zu seiner AH nach Forstenried zurück.

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