Mit drittem Sieg in Folge die weiße Weste verteidigt

- Maisach - Die dem SC Maisach nachgesagte Heimschwäche gehört nach dem 4:3-Erfolg der Elf von Spielertrainer Thomas Stehle über den SV Ohlstadt seit gestern wohl der Vergangenheit an. Mit dem dritten Heimsieg in Serie verteidigte der SCM seine weiße Weste in dieser Saison erneut erfolgreich und schob sich auf den dritten Tabellenplatz vor.

Der Gerstensaft dürfte der Maisacher Mannschaft beim anschließenden Besuch im Festzelt nach dem torreichen und kräftezerrenden Spiel jedenfalls besonders gut schmecken."Lieber einen Sieg begießen, als eine Niederlage im Frust ertränken", nach diesem Motto wird sich die Maisacher Elf im Festzelt sicherlich bestens amüsieren, zumal ihr Vereinsheim während der Festwoche geschlossen ist.

Mit der Mannschaft aus dem Tölzer Oberland präsentierte sich die bisher stärkste Elf im Maisacher Grubenstadion. Die Ohlstädter versteckten sich keinesfalls, sondern wollten unbedingt einen Dreier mitnehmen. Für Überraschung sorgte allerdings die Maisacher Aufstellung. Spielertrainer Stehle und Verteidiger Andreas Kahlig waren am Donnerstag noch grippegeschwächt. Die Einsätze von Gabriel Kloos, Kristian Kordas und Klaus Mühlbauer schienen wegen Verletzungen außer Frage zu stehen. Doch, o Wunder, am Sonntag standen sie alle auf dem Spielfeld und lieferten dazu auch noch eine kämpferisch starke Partie ab.

Beide Mannschaften besaßen Bezirksligaformat, was man allerdings vom Schiedsrichtergespann nicht behaupten konnte. Der Unparteiische Thomas Buchner aus Ingolstadt zog sich von beiden Mannschaften den Zorn der Trainer und Abteilungsleiter zu. Bei den beiden ersten Maisacher Treffern monierte Ohlstadt jeweils eine Abseitsstellung. Anschließend war der junge Schiedsrichterassistent von Ohlstadts Trainer Tom Simmeth derart eingeschüchtert, dass er fortan ständig abseits winkte. Den Maisachern verweigerte der Unparteiischen dagegen einen klaren Strafstoß. Selbst Ohlstadts Schlussmann Andreas Frombeck gestand sein Foulspiel an Kordas ein. "Doch soll ich zum Schiri hingehen und sagen, Schiri die Entscheidung war falsch?" Zum Glück sorgte Stehle mit seinem Siegtreffer nicht nur für ausgleichende Gerechtigkeit, sondern auch dafür, das die Spieler beim Besuch im Festzelt die richtige Stimmung mitbrachten.

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