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FC Landsberied-Trainer Max Bals

Landsberied hofft beim Heimspiel gegen Olching auf eine Wende

Fahrstuhl-Elf FC Landsberied auf Weg zum Notausgang

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Landsberied/Olching – Neun Punkte fehlen dem FC Landsberied zum Griff an den Rettungsanker, den man Relegation nennt. Damit wäre den Kreisklassisten schon viel gedient, um im seit Jahren pendelnden Fahrstuhl zwischen den Ligen zumindest nicht gleich wieder den Knopf nach unten drücken zu müssen.

So wie es in den vergangenen fünf Jahren Standard war, als zwei Aufstiegen der ebenso prompte Absturz zurück in die A-Klasse folgte. Noch ist nicht aller Hoffnung Abend. Bei der Heimpartie am Samstag, 17 Uhr, gegen die Landeliga-Reserve des SC Olching gilt das für beide Teams – aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Richtig chancenlos war Landsberied in den ersten acht Partien nicht, was respektable Ergebnisse selbst gegen Spitzenteams wie Geiselbullach oder Gilching II belegen. „Wir sind ja nicht meilenweit weg“, sagt Spielertrainer Max Bals. „Die Moral ist immer noch gut.“ Das liege auch daran, dass die Liegen gefühlt öfter gewechselt wurden als die Spieler, die fast ausnahmslos aus dem heimischen Bereich kommen. „Das ist gut für den Zusammenhalt – Egal, in welcher Spielklasse.“

Rein formal haben die Olchinger Mitaufsteiger als Unterbau eines Landesligisten einen anderen Anspruch. Vom Durchmarsch träumt Trainer Alexander Englisch zwar nicht. Aber in der Rückschau auf die Vorrunde sieht er neun Zähler, die mehr auf dem Konto sein könnten. Zumal man mit 42 Treffern nach Spitzenreiter Günzlhofen die stärkste Offenive besitzt. Die kleine Negativserie mit zuletzt zwei Niederlagen soll am Samstag ein Ende finden. Allerdings fehlen krankheits- und verletzungsbedingt sechs Stammkräfte. Zudem warnt Englisch, Landsberied zu unterschätzen: „Das war beim Hinspiel 60 Minuten eine enge Kiste.“ Erst danach setzte sich der Sportclub mit einem 3:0-Sieg ab. HANS KÜRZL

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