11.000 Kilometer Lauf-Challenge
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FC Landsberied: Einmal von München nach Wladiwostok

11.000 Kilometer Lauf-Challenge

FC Landsberied: Einmal von München nach Wladiwostok

  • Fabian Dilger
    vonFabian Dilger
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Die Lange Corona-Pause ließen die Fußballer des FC Landsberied nicht ungenutzt. Angestoßen von der ersten Herrenmannschaft startete der Verein eine Lauf-Challenge.

Landsberied – Einmal von München nach Wladiwostok, einfache Strecke bis an den Pazifik, das sind rund 11.000 Kilometer. Mit dem Auto müsste man dazu knappe sechs Tage am Stück durchfahren. Die Fußballer des FC Landsberied sind diese Strecke aber gelaufen – dazu haben sie aber rund 50 Mann und drei Monate gebraucht.

Herrenmannschaft mit 4.000 Kilometer Ziel

Die Idee kam im April von den Trainern der ersten Herrenmannschaft, erzählt Fußball-Abteilungsleiter Max Bals (32). „Damit diese Corona-Pause einigermaßen genutzt werden kann“, gab es für den Kader der Ersten, rund 20 Mann, ein Ziel : 4.000 Kilometer sollten die Fußballer in den drei Monaten Mai, Juni und Juli gemeinsam und insgesamt zurücklegen. Dafür würde es dann eine Grillfeier geben. „Es ist auch hervorragend angenommen worden“, sagt Bals.

Zweite Mannschaft und Alte Herren begeistert und laufen mit

So gut kam die Herausforderung rund ums Kilometer-Sammeln an, dass auch die zweite Mannschaft, die Alten Herren und „alle, die Lust hatten“ mitmachten. In WhatsApp-Gruppen wurden die Kilometerzahlen gesammelt, jeder musste nach einem Lauf seine zurückgelegte Strecke mit einem Foto aus einer App dokumentieren. „Da waren dann jede Menge Bilder in der Gruppe“, sagt Bals. Zwei bis drei Wochen vor dem Ende erreichte dann die erste Mannschaft ihr Ziel, mit allen teilnehmenden Läufern waren es insgesamt die 11.000 Kilometer, die auf dem Zähler standen.

Grillfeier zur Belohnung muss verschoben werden

Ein voller Erfolg, rekapituliert Bals: „Wenn es die Idee nicht gegeben hätte, dann wäre es schwer gewesen, jeden Einzelnen zum Laufen zu motivieren. Dass viele Ältere mitgemacht haben, zeigt, dass es eine coole Idee war.“ Die Belohnung gibt es aufgrund von Corona aber erst in einiger Zeit. „Die Grillfeier ist noch rausgeschoben“, sagt Bals, im Frühjahr werden die Landsberieder Kilometersammler belohnt. 

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