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Lange Zeit stemmten sich Landsberieds Keeper Kevin Schneider und Florian Holzmüller gegen die Olchinger.

„Der war auch nicht zu hoch“

FC Landsberied: Schlusslicht eigentlich wie immer

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Den Spruch vom Murmeltier, das täglich grüßt, hatte Landsberieds Spielertrainer Max Bals nicht auf den Lippen.

Landsberied/Olching – Doch sein Fazit nach der 2:5 (1:0)-Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft des SC Olching kam dem kultigen Titel des Filmklassikers zumindest sinngemäß nahe: „Es war ein Spiel, wie wir es so oft hatten.“ Die zwei Treffer von Wolfgang Bals per Elfmeter und Michael Kreitner reichten vor 40 Fans nicht. Denn die Olchinger nutzten in der letzten halben Stunde ihre Möglichkeiten sehr konsequent. Je zweimal Andreas Bartl und Max Hartmann sowie Florian Döhler sorgten für einen am Ende ungefährdeten Sieg der Gäste.

„Der war auch nicht zu hoch“, räumte SCO-Trainer Alexander Englisch selbst

den kleinsten Zweifel aus. Bereits im ersten Durchgang habe man die Mehrzahl der klareren Möglichkeiten gehabt. Da aber hatte sich das Schlusslicht sehr kampfstark gezeigt, verteidigte aufopferungsvoll den Vorsprung und machte es dem SCO wie vielen anderen Gegnern zuvor schwer, so richtig ins Spiel zu kommen.

Und wer weiß, wie der Kick am Ende ausgegangen wäre, hätte sich nicht ein Olchinger Kicker ein paar Minuten nach dem 1:0 des FCL dem Ball auf der eigenen Torlinie in den Weg gestellt. „Wenn und hätte nutzt uns zwar nichts, aber vielleicht hätten sich die Olchinger mit zwei Toren Rückstand wenigstens etwas schwerer getan“, kommentierte Bals diese verpasste Chance.

Sehr viel mehr hatte die schwächste Offensive der Liga aber nicht zu bieten – auch weil man während des Spiels einige Umstellungen hatte vornehmen müssen. Doch die Vorstellung der Landsberieder reichte aus, um die Olchinger lange Zeit hinterherlaufen zu lassen.

Das gelang unter anderem deshalb, weil die Olchinger fast eine Stunde zu sehr nach spielerischen Lösungen gesucht hatten. „Wir haben es uns selbst sehr schwer gemacht“, sagte Olchings Trainer Englisch. Der fühlte sich aber trotzdem insofern bestätigt, da er im Vorfeld der Partie an den Hinrundenkick erinnert hatte. Da hatte sich die Zweitvertretung des Landesligisten ebenfalls lange Zeit sehr schwer getan.

Als Knotenlöser benötigten die Olchinger diesmal einen Foulelfmeter, den Bartl genauso sicher verwandelte wie es zuvor Wolfgang Bals für die Gastgeber getan hatte. Als Aufreger taugten die beiden Entscheidungen des unauffällig leitenden Unparteiischen Bastian Frühholz aus Hechendorf nicht. „Wenn er den einen gibt, muss er beim anderen auch pfeifen. So war’s jedenfalls konsequent“, stellte Englisch fest.

Der musste in der letzten halben Stunde noch einmal um die drei Punkte zittern, weil Landsberied auf 2:3 herankam. Doch Olching konterte eiskalt in die Aufmunterungsrufe des FCL hinein zum 2:4 und packte noch einen drauf. HANS KÜRZL

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